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	<title>Catanism &#187; PlayCatan</title>
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	<description>Die Blogger von Catan</description>
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		<title>Übersetzungen und mehr &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jun 2010 22:21:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gavin Allister</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende April 2007 erhielt ich eine E-Mail von der Catan LLC, dem amerikanischen Zweig der deutschen Catan GmbH. Ich arbeitete damals schon seit längerem als freiberuflicher Übersetzer, weshalb ich meine Dienste routinemäßig über diverse Online-Anzeigenmärkte anzubieten pflegte. Die Mail von der Catan LLC kam als Antwort auf eine meiner Annoncen. So erfuhr ich, dass die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Gavin_100x205.jpg"><img class="size-full wp-image-11 alignright" title="Gavin Allister" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Gavin_100x205.jpg" alt="Gavin 100x205 Übersetzungen und mehr ..." width="100" height="205" /></a>Ende April 2007 erhielt ich eine E-Mail von der <a href="http://www.catan.com/" target="_blank">Catan LLC</a>, dem amerikanischen Zweig der deutschen <a href="http://www.catan.de/" target="_blank">Catan GmbH</a>. Ich arbeitete damals schon seit längerem als freiberuflicher Übersetzer, weshalb ich meine Dienste routinemäßig über diverse Online-Anzeigenmärkte anzubieten pflegte. Die Mail von der Catan LLC kam als Antwort auf eine meiner Annoncen. So erfuhr ich, dass die Firma vorhatte, ihre bereits auf Deutsch existierende Spiele-Website für den englischen Sprachraum (insbesondere die USA) zu lokalisieren, und mir wurde angeboten, bei entsprechender Qualifizierung massgeblich daran mitzuwirken.</p>
<p>Onlinespiele &#8211; damit hatte ich bisher eigentlich nicht viel zu tun gehabt, aber irgendwie klang das Ganze mächtig interessant. Natürlich schaute ich mir sofort die deutsche Website an. Wie erstaunlich! Ich hatte noch immer die Brettspiele im Kopf, die ich als Kind und als Jugendlicher mit meinen Eltern und Freunden gespielt hatte. Was ich aber auf der Catan-Website fand, lag nicht gerade in der Nachbarschaft von Mensch-ärgere-dich-nicht oder Monopoly. Die Spiele hier waren faszinierend andersartig &#8211; vielschichtig und herausfordernd und gleichzeitig äußerst unterhaltsam. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, an der Übersetzung dieser Website mitzuarbeiten und zusätzlich noch eine Menge Spaß dabei zu haben!</p>
<p>Ich setzte mich daher umgehend mit der Catan LLC in Verbindung. Eines der Qualifikationskriterien für den gesuchten Übersetzer war, dass die betreffende Person sowohl mit dem deutschen als auch dem amerikanischen Kulturkreis vertraut sein sollte, und das war bei mir in der Tat gegeben: ich war in Deutschland aufgewachsen und lebte schon seit vielen Jahren in den Vereinigten Staaten. So verliefen die Gespräche mit Guido Teuber, dem Geschäftsführer der Catan LLC, auch sehr positiv, und nach kurzer Probezeit sah ich mich mit Arbeit geradezu überschwemmt. Zwar waren etliche Texte im Umfeld der<a href="http://www.playcatan.de/catan-onlinewelt.html" target="_blank"> Catan Onlinewelt</a> bereits ins Englische übersetzt worden, aber das meiste war eben doch noch zu tun. Von Spielanleitungen bis hin zu Vertragstexten &#8211; in den folgenden Monaten war ich mit Übersetzungsarbeiten für Catan so eingedeckt, dass ich andere Arbeitsaufträge praktisch nicht mehr annehmen konnte. Ich bedauerte Letzteres aber in keinster Weise, denn ich hatte an diesem neuen Projekt bereits ziemlichen Gefallen gefunden. Die englische Lokalisation der Website erforderte eine konstante Kommunikation mit den diversen Mitgliedern des <a href="http://www.catan.de/team.html" target="_blank">Catan-Teams</a>, und ich war ehrlich begeistert von deren Hilfsbereitschaft und Teamgeist. Wirklich eine sehr schöne Erfahrung!</p>
<p>Natürlich hatte ich auch gleich damit begonnen, die Spiele aus dem Online-Angebot auszuprobieren. Ganz besonders angetan hatten es mir hier die <a href="http://www.playcatan.de/browserspiele.html" target="_blank">Catan-Browserspiele</a>, unter anderem vielleicht auch deswegen, weil sie relativ wenig Zeit in Anspruch nahmen und ich daher pro Abend vier verschiedene Spiele absolvieren konnte. Nachdem mich meine Freundin wiederholt auf frischer Tat ertappt hatte, äußerte sie den Verdacht, ich sei wohl spielsüchtig geworden, worauf mir eigentlich kein rechtes Gegenargument einfiel. Danach wollte sie wissen, worum es bei diesen Spielen denn eigentlich ginge, und ich erklärte es ihr. Ab diesem Zeitpunkt saßen wir dann oft zu zweit an meinem Computer, um gemeinsam das Würfelspiel, Ozeanien, Sternenschiff Catan und Multicatan im Browser zu spielen. Zwei Süchtige in der Familie &#8211; nun war alles wieder normal.</p>
<div id="attachment_639" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/06/Gavin_Oceania_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-639 " title="Gavin beim Ozeanien-Spielen" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/06/Gavin_Oceania_klein.jpg" alt="Gavin Oceania klein Übersetzungen und mehr ..." width="420" height="315" /></a><p class="wp-caption-text">Gavin beim Ozeanien-Spielen</p></div>
<p>Die Tage vergingen wie im Fluge. Nach einigen Monaten waren die wichtigsten Übersetzungen gemacht, und der Zeitpunkt für den Start der englischen Version der COW rückte beständig näher. Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Launch suchte die Catan GmbH bzw. Catan LLC noch einen Community-Manager, also jemanden, der/die sich dann um die neue Online-Community kümmern würde. Unter anderem sollte diese Person Ansprechpartner für Fragen und Probleme innerhalb der englischsprachigen COW-Community sein, ein Team von freiwilligen Moderatoren zusammenstellen und die Neugründung von virtuellen Städten der Catan Onlinewelt koordinieren. Guido meinte, er hätte dabei eigentlich an mich gedacht &#8211; zwar würde die Übersetzungsarbeit weiterhin eine Haupttätigkeit für mich sein, aber da dies in Zukunft weniger Zeit beanspruchen würde, wäre ich vielleicht einverstanden, mich zusätzlich noch dem Community-Management zu widmen.</p>
<p>So überraschend dies Angebot für mich kam &#8211; die Idee, direkt am Aufbau der neuen Online-Community mitzuarbeiten, fand ich ausgesprochen reizvoll. Die vielen Beiträge im (zu dem Zeitpunkt noch ausschließlich deutschsprachigen) <a href="http://forum.playcatan.de/" target="_blank">PlayCatan-Forum</a> hatten mich bereits davon überzeugt, dass die Catan Onlinewelt überwiegend von sehr netten, geselligen und spielbegeisterten Menschen bevölkert wurde. Ich hatte daher ein sehr positives Gefühl hinsichtlich dieser zusätzlichen Funktion, deshalb überlegte ich auch nicht allzu lange und sagte nach kurzer Zeit zu. Wie sich herausstellte, lag ich mit meinem Gefühl ganz richtig, und die Zusammenarbeit mit der sich neu herausbildenden internationalen Online-Community erwies sich in der Tat als eine sehr dankbare Aufgabe. Zurückschauend glaube ich, dass ich es mit meiner doppelten Tätigkeit bei Catan kaum hätte besser treffen können. Spaß an dem zu haben, was man macht, und dabei noch mit netten Leuten zu tun zu haben &#8211; was will der Mensch mehr?</p>
<p><em>Gavin Allister</em></p>
<p><a href="http://blog.catan.de/?ibsa=share&id=637" id="share-link-">Share</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 4</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 22:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jim Plane</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den ersten drei Teilen dieser Geschichte habe ich ausgeführt, wie ich Die Siedler von Catan durch die Familie meines Bruders fand und unentwegt das Internet nach Websites für Online-Spiele absuchte, um meine Bedürfnisse zu erfüllen. Im Juli 2008 entdeckte ich die Catan Onlinewelt, und obwohl sie vollständig auf Deutsch war, musste ich einfach Mitglied [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Jim-100x205.jpg"><img class="size-full wp-image-375 alignleft" title="Jim Plane" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Jim-100x205.jpg" alt="Jim 100x205 Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 4" width="100" height="205" /></a>In den ersten drei Teilen dieser Geschichte habe ich ausgeführt, wie ich <em>Die Siedler von Catan</em> durch die Familie meines Bruders fand und unentwegt das Internet nach Websites für Online-Spiele absuchte, um meine Bedürfnisse zu erfüllen. Im Juli 2008 entdeckte ich die <a href="http://www.playcatan.de/catan-onlinewelt.html" target="_blank">Catan Onlinewelt</a>, und obwohl sie vollständig auf Deutsch war, musste ich einfach Mitglied werden.</p>
<h3>Viertes Kapitel: Was für eine wunderbare Welt</h3>
<p>Zwar war die Anmeldung auf Deutsch, aber ich benutzte meinen Online-Übersetzer und hangelte mich durch. Ich konnte die Adressoption &#8220;United States&#8221; nicht finden, obgleich sie als &#8220;Vereinigte Staaten&#8221; ganz offensichtlich vorhanden war. Also wirklich, wie dumm war ich eigentlich, das nicht mitzubekommen!?? Es war euch doch klar, oder? Obwohl ich als Herkunftsland Deutschland eingab, akzeptierte das Programm meine Kreditkarteninformation trotzdem, und ich spielte vergnügt online mit einer Gruppe freundlicher, Deutsch sprechender Spieler, die (genauso wie auf der Website von ronaldschmidt.de) schockiert waren, einen Amerikaner online zu sehen.</p>
<p>Auf der Website wurde eine Ankündigung gemacht, dass sie in Kürze auf Englisch verfügbar wäre. Wie bei vielen elektronischen Spielen und ihren Versprechungen dauerte es noch weitere vier oder fünf Monate, bevor die englische Version auch tatsächlich lief. Als es dann aber soweit war, wurde die COW von Neulingen überflutet, die Orientierungshilfe benötigten. Da ich die Spiele bereits seit sieben Monaten online gespielt hatte &#8211; und zwar bevor das sehr nützliche Einführungsspiel zur Verfügung stand &#8211; bemerkte ich, dass jedesmal, wenn ich mich einloggte, meine Hilfe stark gefragt war. <a href="http://forum.playcatan.de/index.php?board=119.0" target="_blank">Das Forum für World Village</a> wurde zu dem Ort, wo Englischsprachige Fragen stellen und Trost in dieser unbekannten neuen Welt finden konnten. Ich hatte viele Stunden lang mit der bereits etablierten deutschsprachigen Community gespielt  und hielt es deshalb für meine Pflicht, dabei zu helfen, die Kultur- und Sprachlücke zu überbrücken, die immer im Hintergrund lauert und droht, Menschen auf Grund von Missverständnissen voneinander zu trennen. Meine Forumsbeiträge befassten sich fast immer mit diesem Problem.</p>
<div id="attachment_551" class="wp-caption aligncenter" style="width: 440px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/04/gg_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-551" title="Ich hoffe bloß, ich treffe die beiden nicht im wirklichen Leben." src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/04/gg_klein.jpg" alt="gg klein Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 4" width="430" height="293" /></a><p class="wp-caption-text">Ich hoffe bloß, ich treffe die beiden nicht im wirklichen Leben. </p></div>
<p>Während ich damit beschäftigt war, Neulingen beim Navigieren durch die Onlinewelt zu helfen, erhielt ich ein sehr nettes Schreiben von Gavin Allister, der mich dazu einlud Moderator zu werden. Da dies auch mit einem kostenlosen Premium-Account verbunden war &#8211; zum Ausgleich für meine aktive COW-Mitgliedschaft (wobei ich im Wesentlichen das tun würde, was ich ohnehin schon tat) &#8211; sagte ich umgehend zu. Ich bot sogar an, die Übersetzungen Korrektur zu lesen und machte Änderungsvorschläge. Gavin begrüßte die Änderungen nicht nur, er gab mir auch Zugang zur Textdatei der COW, so dass ich die Änderungen selbst vornehmen konnte!</p>
<p>Es folgte eine Einladung, auf der GenCon im August 2008 mit Guido Teuber (Klaus&#8217; Sohn, falls ihr es noch nicht gewusst habt) zusammenzutreffen, um die Catan Onlinewelt vorzuführen, was ich ebenfalls gerne tat. Und im folgenden Jahr, als ich auf der GenCon 2009 aushalf, erwähnte Guido, dass er eventuell einen Job für mich hätte. Wow! Wie war ich denn dazu gekommen? Wirklich &#8211; ich meine, ich werde süchtig auf dieses Spiel, und nur weil ich nach Leuten suche, gegen die ich spielen kann, kriege ich einen kostenlosen Online-Account, gefolgt von einem Jobangebot?  Und ich kann von zu Hause aus arbeiten? Und ich kann meine Arbeitsstunden selbst festlegen, und das Endziel ist, etwas zu unterstützen und voranzutreiben für das ich eine Leidenschaft habe? Kann das überhaupt wahr sein? Also spielte ich den Unbeteiligten &#8211; ich nickte beiläufig und sagte, wir sollten über die Details später sprechen.</p>
<p>Mein “Tages”job hielt mich für die nächsten fünf Monate nach der GenCon beschäftigt. Nachdem ich 2001 wieder nach Indianapolis zurück gezogen war, hatte ich noch einmal die Uni besucht und einen zweiten Abschluss gemacht, worauf ich dann im Januar 2007 staatlich anerkannter Lehrer wurde. Etwas über zwei Jahre lang unterrichtete ich in einer öffentlichen Mittelschule zunächst achte und später dann sechste Klassen und wurde danach an eine andere Mittelschule transferiert, um dort im Herbst 2009 siebte Klassen zu unterrichten. Ächz! Ich hatte daher nicht viel Zeit mich zu fragen, was mit Guidos Jobangebot passiert sei &#8211; ich mühte mich nämlich damit ab, einen neuen Lehrplan für mein nunmehr drittes Jahr an einer Schule zu erstellen. Habe ich schon &#8220;Ächz!&#8221; gesagt?</p>
<div id="attachment_550" class="wp-caption aligncenter" style="width: 440px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/04/PICT0050_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-550" title="Herrn Planes Schüler fallen seiner Spielbesessenheit zum Opfer und helfen beim Spieltest von &quot;Settlers of America&quot;." src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/04/PICT0050_klein.jpg" alt="PICT0050 klein Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 4" width="430" height="323" /></a><p class="wp-caption-text">Herrn Planes Schüler fallen seiner Spielbesessenheit zum Opfer und helfen beim Spieltest von &quot;Settlers of America&quot;.</p></div>
<p>Natürlich rief Guido mich im Oktober wegen des Jobangebots an, gerade als ich in der Schule so richtig loslegte. Zusammen mit meiner neuen Verantwortlichkeit, gemeinsam mit Gavin als COW-Community-Manager zu arbeiten, bekam ich eine cool aussehende Karikatur angefertigt (bemerkt ihr das Flugzeug, das meinen Nicknamen &#8220;Aero&#8221; repräsentiert, und die Farben des Catan-Sonnenaufgangs auf meinem T-Shirt?) und erhielt das schicke Catan-GmbH-Logo neben meinen Forumsbeiträgen.</p>
<div id="attachment_375" class="wp-caption aligncenter" style="width: 110px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Jim-100x205.jpg"><img class="size-full wp-image-375" title="Jim Plane=Aero" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Jim-100x205.jpg" alt="Jim 100x205 Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 4" width="100" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Jim Plane = Aero</p></div>
<p>Gegenwärtig mache ich eine Menge PR-Arbeit für die COW, wobei ich an Reporter und Blogger kostenlose Gutscheine vergebe, um Pressestellungnahmen zu unserer schnell wachsenden Website anzuregen, und ich bin auch einer jener Türhüter, die anstößige Nicknamen von unserer Onlinewelt fernhalten. Und um das Leben noch besser zu machen &#8211; meine Frau hat sich kürzlich dem Catan-Team angeschlossen und hilft in denselben Bereichen wie ich.</p>
<p>Natürlich werden wir von unseren Freunden und Familienmitgliedern darum beneidet, dass wir so coole Teilzeitjobs haben. Und alles kam nur deshalb zustande, weil ich wollte, dass jemand mit mir spielt. Man stelle sich vor!</p>
<p><em>Jim Plane</em></p>
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		<title>Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 3</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 20:09:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jim Plane</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Kapitel eins und zwei dieser Geschichte habe ich ausgeführt, wie ich &#8211; durch meinen Bruder und seine Frau, die für kurze Zeit in Deutschland lebten &#8211; Catan entdeckte und online Mitspieler auf deutschen Websites fand, die dann später nicht mehr für mich verfügbar waren. Drittes Kapitel: Aero entdeckt die „Welt“ Da ich Mitspieler aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Jim-100x205.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-375" title="Jim Plane" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Jim-100x205.jpg" alt="Jim 100x205 Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 3" width="100" height="205" /></a>In Kapitel eins und zwei dieser Geschichte habe ich ausgeführt, wie ich &#8211; durch meinen Bruder und seine Frau, die für kurze Zeit in Deutschland lebten &#8211; Catan entdeckte und online Mitspieler auf deutschen Websites fand, die dann später nicht mehr für mich verfügbar waren.</p>
<h3>Drittes Kapitel: Aero entdeckt die „Welt“</h3>
<p>Da ich Mitspieler aus Fleisch und Blut so gut wie abgeschrieben hatte, suchte ich das Internet nach anderen Brettspiel-Sites ab.  Ich fand ein paar &#8211; vor allem <a href="http://www.brettspielwelt.de/" target="_blank">BrettspielWelt</a> &#8211; auf denen Online-Brettspiele angeboten wurden, aber ich fand deren deutsche oder unzureichend ins Englische übersetzte Interfaces nur schwer navigierbar. Das Interface für Carcassonne war bei BrettspielWelt allerdings recht gut, weswegen ich dieses Spiel spielte anstelle von Catan, das eine nicht sehr intuitiv gestaltete Interface hatte. Dann versuchte ich es mit einer nicht lizenzierten Website, auf der man Städte &amp; Ritter mit schlecht gemachter Grafik kostenlos spielen konnte. Aber ich fand die Leute dort unhöflich, das Interface langweilig und seelenlos, und ich hatte insgesamt das Gefühl, ich würde die Person über&#8217;s Ohr hauen, die dieses wundervolle Spiel überhaupt erst entwickelt hatte. Ich habe vielleicht fünfmal auf dieser nicht so intelligenten Site gespielt.</p>
<div id="attachment_542" class="wp-caption aligncenter" style="width: 440px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/03/Current_collection-small.jpg"><img class="size-full wp-image-542" title="Ich habe keine Entschuldigung für dieses Übermaß an Spielen, die ich jetzt besitze. " src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/03/Current_collection-small.jpg" alt="Current collection small Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 3" width="430" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Ich habe keine Entschuldigung für dieses Übermaß an Spielen, die ich jetzt besitze. </p></div>
<p>2001 siedelte ich mit meiner Familie von New Jersey in meine Heimatstadt Indianapolis um. Im Juli machten mein Sohn und ich einen Trip um alte Freunde in New Jersey zu besuchen, und auf dem Weg dorthin besuchten wir die Origins-Messe in Columbus, Ohio. Wow! Das machte Spaß. Meine erste größere Spielemesse. Ein Jahr später (wenn ich mich recht erinnere) zog GenCon, eine noch größere Spielemesse, von einem Standort unmittelbar nördlich von Chicago nach Indianapolis um. Wow! Das war sogar noch besser! Mein Spieldurst wurde auf diesen langen Wochenenden gründlich gelöscht. Und obwohl es mich immer noch Mühe kostete Mitspieler aus dem wirklichen Leben zu finden, kaufte ich mir ganz optimistisch einige Spiele &#8211; Catan und nicht-Catan &#8211; in der Hoffnung, andere dazu zu verleiten mit mir zu spielen.</p>
<div id="attachment_543" class="wp-caption aligncenter" style="width: 440px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/03/Custom_Board-small.jpg"><img class="size-full wp-image-543" title="Das war wirklich eine Herzensangelegenheit. Pro Sechseck habe ich 2-3 Stunden gebraucht, und ich bin noch nicht damit fertig. " src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/03/Custom_Board-small.jpg" alt="Custom Board small Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 3" width="430" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Das war wirklich eine Herzensangelegenheit. Pro Sechseck habe ich 2-3 Stunden gebraucht, und ich bin noch nicht damit fertig. </p></div>
<p>Die Suche nach brauchbarem Online-Spiel ging trotzdem weiter. Ich fand die Website von Days of Wonder, wo ich nach Herzenslust Zug um Zug spielen konnte, und das machte mir eine Zeitlang großen Spaß. Aber dem Spiel fehlt Tiefe, Vielschichtigkeit und Strategie &#8211; alles Dinge, die Catan so wieder-spielbar machen (gibt es so ein Wort eigentlich, oder habe ich es gerade erfunden?). Auch setzte das Programm KI-Gegner ein, um Spiele zu beenden wenn Leute aus der Partie abgesprungen waren, und so beendete ich einige Spiele mit einer oder mehreren KIs. Nach einer Weile kam Microsoft mit einem spielbaren Catan-Basisspiel heraus, das bei Zahlung eines jährlichen Beitrags online zur Verfügung stand. Ich hörte fast augenblicklich auf Zug um Zug zu spielen und verbrachte mehrere Jahre lang viel zu viele Stunden auf dieser Website.</p>
<div id="attachment_544" class="wp-caption aligncenter" style="width: 381px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/03/Custom_Board_Detail-small.jpg"><img class="size-full wp-image-544" title="Schafe auf dem selbstgebauten Spiel" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/03/Custom_Board_Detail-small.jpg" alt="Custom Board Detail small Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 3" width="371" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Schafe auf dem selbstgebauten Spiel</p></div>
<p>Dann, im Juli 2008, probierte ich ein Prof. Easy-Tutorial für Löwenherz aus, und am Ende davon erschien eine merkwürdige Ankündigung, in der so etwas Ähnliches stand wie „Vielen Dank, dass Sie das Löwenherz-Tutorial beendet haben. Wenn Sie gleichgesinnte Menschen finden möchten, besuchen Sie <a href="http://www.playcatan.de" target="_blank">www.playcatan.com</a>.“<br />
Da ich immer daran interessiert bin „gleichgesinnte Menschen“ zu finden, wagte ich den Sprung und entdeckte die Catan Onlinewelt. Basisspiel, Seefahrer, Wüstenreiter, Löwenherz, Adel verpflichtet, und &#8211; du liebe Zeit, das kann doch gar nicht sein, aber es ist in der Tat so: Städte &amp; Ritter!! Von den Leuten, mit denen ich gespielt hatte, wollten sich nur sehr wenige auf so viel Catan einlassen. Hört ihr die Musik auch? Es klingt als wäre man auf einem Spaziergang durch Himmel und Paradies und hätte gleichzeitig ein Nirwana-Erlebnis. AAAaaahhhhhh. Das Herz klopft. Das Wasser läuft einem im Munde zusammen. Aber das Geld ist knapp. Kann ich mir die Premium-Mitgliedschaft leisten? Und was noch wichtiger ist, wie kann ich mir das entgehen lassen!? Nachdem ich ein paar Stunden das Basisspiel mit meinem Frei-Account gespielt hatte war ich bereit, meine Brieftasche zu öffnen.</p>
<hr />
<p>Im 4. Teil werde ich berichten, wie ich ein paar einflussreiche Leute auf der Website traf und wie das zu meinem Traumjob führte.</p>
<p><em>Jim Plane</em></p>
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		<title>Teil 2: Wie aus zwei Hobbys ein Beruf wird</title>
		<link>http://blog.catan.de/2009/09/zwei-hobbys-ein-beruf/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 21:25:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Letztes Mal, im ersten Teil dieses Blogs, habe ich erzählt, wie ich 1997 zusammen mit einem Freund noch vor „Die Sternenfahrer von Catan“ ein eigenes „Weltraum-Siedler“-Szenario entwarf – was ab Herbst 1998 dazu führte, dass Klaus und ich im losen Kontakt zueinander standen. Aber bis zu meiner Anstellung als Web Content Manager der Catan GmbH [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-10" title="Gero Zahn" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Gero_100x205.jpg" alt="Gero 100x205 Teil 2: Wie aus zwei Hobbys ein Beruf wird" width="100" height="205" />Letztes Mal, im ersten Teil dieses Blogs, habe ich erzählt, wie ich 1997 zusammen mit einem Freund noch vor „Die Sternenfahrer von Catan“ ein eigenes „Weltraum-Siedler“-Szenario entwarf – was ab Herbst 1998 dazu führte, dass Klaus und ich im losen Kontakt zueinander standen. Aber bis zu meiner Anstellung als Web Content Manager der Catan GmbH war es noch ein weiter Weg.</p>
<div id="attachment_267" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-267 " title="Ein Kolonieschiff" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/09/Kolonieschiff-150x150.jpg" alt="Kolonieschiff 150x150 Teil 2: Wie aus zwei Hobbys ein Beruf wird" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Ein Kolonieschiff</p></div>
<p>Ende August des Folgejahres 1999 geschah etwas für mich Unfassbares: Klaus fragte bei mir an, ob meine Freunde und ich Lust hätten, seinen „Sternenfahrer“-Prototypen probezuspielen. Natürlich hatten wir das, und so erhielten wir für drei Tage ein handgemachtes Vorabexemplar.</p>
<p>Nach unseren umfassenden Testspielen rang ich ihm wiederum die Erlaubnis ab, unsere Spieleindrücke zusammen mit Fotos vom Prototypen im Internet veröffentlichen zu dürfen – exakt zeitgleich zur offiziellen Pressemitteilung des Kosmos-Verlages. [1]</p>
<div id="attachment_257" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><img class="size-full wp-image-257" title="Handgeklebter Sternenfahrer Prototyp – mit noch silbernen Mutterschiffen" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/09/Mutterschiffe_Massstab_neu.jpg" alt="Mutterschiffe Massstab neu Teil 2: Wie aus zwei Hobbys ein Beruf wird" width="440" height="272" /><p class="wp-caption-text">Handgeklebter Sternenfahrer Prototyp – mit noch silbernen Mutterschiffen</p></div>
<p>Aus meinem Hobby als privater Homepage-Betreiber hatte sich in der Zwischenzeit völlig unabhängig von meinen Brettspiel-Aktivitäten bereits ein kleines selbständiges Webdesigner-/Webworker-Gewerbe entwickelt. Klaus fand meine „Sternenfahrer“-Seiten für damalige Verhältnisse sehr ansprechend realisiert – und ihm fiel erstmalig auf, dass er ja beizeiten ebenfalls eine eigene Homepage bräuchte, und dass er sich durchaus vorstellen könne, mich mit der Realisation derselben zu beauftragen.</p>
<div id="attachment_280" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><img class="size-full wp-image-280" title="KlausTeuber.de am 25. September 2001" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/09/KlausTeuber_de_09-2001.jpg" alt="KlausTeuber de 09 2001 Teil 2: Wie aus zwei Hobbys ein Beruf wird" width="440" height="379" /><p class="wp-caption-text">KlausTeuber.de am 25. September 2001</p></div>
<div id="attachment_273" class="wp-caption alignright" style="width: 125px"><img class="size-full wp-image-273 " title="Prof. Easy" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/09/ProfEasy_gross.jpg" alt="ProfEasy gross Teil 2: Wie aus zwei Hobbys ein Beruf wird" width="115" height="200" /><p class="wp-caption-text">Prof. Easy</p></div>
<p>Und so begannen ab etwa 2001 die Arbeiten an der Homepage klausteuber.de. Dieses Projekt wurde für mich als Dienstleister erfreulicherweise ein sprichwörtliches „Fass ohne Boden“: Immer neue Ideen wurden erdacht und umgesetzt. Exemplarisch zu nennen sind sicher die <a href="http://www.catan.de/profeasy.html" target="_blank">Interaktiven Spieleeinführungen von und mit Prof. Easy</a>, deren technisches Fundament von einer meiner damaligen privaten Homepage-Projekte inspiriert war. Nicht unerwähnt bleiben soll dabei das mittlerweile eingestellte „Barbarossa-Rätsel“, aus dessen erstem Relaunch „Klaus Teubers Spielwiese“ erwuchs – <a href="http://www.playcatan.de/" target="_blank">das heutige „PlayCatan“</a>, das seit dem Weggang von T-Online heute auch die Heimstatt der Catan Onlinewelt bildet.</p>
<p>Im Oktober 2004 entwickelten Klaus, Arnd und ich in der Gruga-Cafeteria während der Spielemesse „Spiel &#8217;04“ in Essen das Konzept für das anschließend von mir zu realisierende <a href="http://www.playcatan.com/multicatan.php?lang=0" target="_blank">Online-Spiel „Multicatan“</a>. Dies ging Mitte 2005 mit großem Erfolg online und wurde damals zum Aushängeschild von „Klaus Teubers Spielwiese“. In dieser Zeit befasste ich mich mehr und mehr mit Catan-Projekten. Eigentlich gleichberechtigte Projekte anderer Auftraggeber mussten terminlich sorgfältig koordiniert werden, drohten sie doch die Pläne für die catanische Online-Präsenz zu stören, aus denen ich immer weniger wegzudenken war.</p>
<div id="attachment_265" class="wp-caption aligncenter" style="width: 450px"><img class="size-full wp-image-265" title="Klaus Teubers Spielwiese - im Sommer 2005 mit Multicatan" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/09/Spielwiese_1713_klein.jpg" alt="Spielwiese 1713 klein Teil 2: Wie aus zwei Hobbys ein Beruf wird" width="440" height="395" /><p class="wp-caption-text">Klaus Teubers Spielwiese - im Sommer 2005 mit Multicatan</p></div>
<p>Basierend auf der „Multicatan“-Euphorie fasste ich mir daher im Spätsommer 2005 ein Herz und fragte Klaus rundheraus, ob er mich statt auf Honorar-Basis für immer neue, immer umfangreichere Projekte nicht lieber in Vollzeit anstellen wolle. Nach kurzer GmbH-interner Beratung zwischen Klaus, Guido und Arnd unterschrieb ich zum 01.10.2005 meinen Vertrag bei der Catan GmbH.</p>
<p>Und so kombinierten sich zwei meiner früheren Hobbys, nämlich das Erstellen von Webseiten und das Spielen von Brettspielen, zu meinem heutigen Beruf. Das Erstaunlichste ganz zum Schluss: Mittlerweile komme ich außer zum Testen von firmeneigenen Prototypen kaum noch zum Brettspielen, und Ideen für private Homepage-Projekte liegen zwar in der mentalen Schublade, werden aber nur selten umgesetzt. Vielleicht trennt man einfach intuitiv Beruf und Privatleben, selbst wenn der Beruf sich aus früheren Hobbys entwickelt hat.</p>
<p><em>Gero Zahn</em></p>
<p>[1] <a href="http://www.onlinepresence.de/Sternenfahrer/" target="_blank">http://www.onlinepresence.de/Sternenfahrer/</a></p>
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