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	<title>Catanism &#187; Brettspiele</title>
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	<description>Die Blogger von Catan</description>
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		<title>Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 4</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 22:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jim Plane</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den ersten drei Teilen dieser Geschichte habe ich ausgeführt, wie ich Die Siedler von Catan durch die Familie meines Bruders fand und unentwegt das Internet nach Websites für Online-Spiele absuchte, um meine Bedürfnisse zu erfüllen. Im Juli 2008 entdeckte ich die Catan Onlinewelt, und obwohl sie vollständig auf Deutsch war, musste ich einfach Mitglied [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Jim-100x205.jpg"><img class="size-full wp-image-375 alignleft" title="Jim Plane" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Jim-100x205.jpg" alt="Jim 100x205 Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 4" width="100" height="205" /></a>In den ersten drei Teilen dieser Geschichte habe ich ausgeführt, wie ich <em>Die Siedler von Catan</em> durch die Familie meines Bruders fand und unentwegt das Internet nach Websites für Online-Spiele absuchte, um meine Bedürfnisse zu erfüllen. Im Juli 2008 entdeckte ich die <a href="http://www.playcatan.de/catan-onlinewelt.html" target="_blank">Catan Onlinewelt</a>, und obwohl sie vollständig auf Deutsch war, musste ich einfach Mitglied werden.</p>
<h3>Viertes Kapitel: Was für eine wunderbare Welt</h3>
<p>Zwar war die Anmeldung auf Deutsch, aber ich benutzte meinen Online-Übersetzer und hangelte mich durch. Ich konnte die Adressoption &#8220;United States&#8221; nicht finden, obgleich sie als &#8220;Vereinigte Staaten&#8221; ganz offensichtlich vorhanden war. Also wirklich, wie dumm war ich eigentlich, das nicht mitzubekommen!?? Es war euch doch klar, oder? Obwohl ich als Herkunftsland Deutschland eingab, akzeptierte das Programm meine Kreditkarteninformation trotzdem, und ich spielte vergnügt online mit einer Gruppe freundlicher, Deutsch sprechender Spieler, die (genauso wie auf der Website von ronaldschmidt.de) schockiert waren, einen Amerikaner online zu sehen.</p>
<p>Auf der Website wurde eine Ankündigung gemacht, dass sie in Kürze auf Englisch verfügbar wäre. Wie bei vielen elektronischen Spielen und ihren Versprechungen dauerte es noch weitere vier oder fünf Monate, bevor die englische Version auch tatsächlich lief. Als es dann aber soweit war, wurde die COW von Neulingen überflutet, die Orientierungshilfe benötigten. Da ich die Spiele bereits seit sieben Monaten online gespielt hatte &#8211; und zwar bevor das sehr nützliche Einführungsspiel zur Verfügung stand &#8211; bemerkte ich, dass jedesmal, wenn ich mich einloggte, meine Hilfe stark gefragt war. <a href="http://forum.playcatan.de/index.php?board=119.0" target="_blank">Das Forum für World Village</a> wurde zu dem Ort, wo Englischsprachige Fragen stellen und Trost in dieser unbekannten neuen Welt finden konnten. Ich hatte viele Stunden lang mit der bereits etablierten deutschsprachigen Community gespielt  und hielt es deshalb für meine Pflicht, dabei zu helfen, die Kultur- und Sprachlücke zu überbrücken, die immer im Hintergrund lauert und droht, Menschen auf Grund von Missverständnissen voneinander zu trennen. Meine Forumsbeiträge befassten sich fast immer mit diesem Problem.</p>
<div id="attachment_551" class="wp-caption aligncenter" style="width: 440px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/04/gg_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-551" title="Ich hoffe bloß, ich treffe die beiden nicht im wirklichen Leben." src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/04/gg_klein.jpg" alt="gg klein Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 4" width="430" height="293" /></a><p class="wp-caption-text">Ich hoffe bloß, ich treffe die beiden nicht im wirklichen Leben. </p></div>
<p>Während ich damit beschäftigt war, Neulingen beim Navigieren durch die Onlinewelt zu helfen, erhielt ich ein sehr nettes Schreiben von Gavin Allister, der mich dazu einlud Moderator zu werden. Da dies auch mit einem kostenlosen Premium-Account verbunden war &#8211; zum Ausgleich für meine aktive COW-Mitgliedschaft (wobei ich im Wesentlichen das tun würde, was ich ohnehin schon tat) &#8211; sagte ich umgehend zu. Ich bot sogar an, die Übersetzungen Korrektur zu lesen und machte Änderungsvorschläge. Gavin begrüßte die Änderungen nicht nur, er gab mir auch Zugang zur Textdatei der COW, so dass ich die Änderungen selbst vornehmen konnte!</p>
<p>Es folgte eine Einladung, auf der GenCon im August 2008 mit Guido Teuber (Klaus&#8217; Sohn, falls ihr es noch nicht gewusst habt) zusammenzutreffen, um die Catan Onlinewelt vorzuführen, was ich ebenfalls gerne tat. Und im folgenden Jahr, als ich auf der GenCon 2009 aushalf, erwähnte Guido, dass er eventuell einen Job für mich hätte. Wow! Wie war ich denn dazu gekommen? Wirklich &#8211; ich meine, ich werde süchtig auf dieses Spiel, und nur weil ich nach Leuten suche, gegen die ich spielen kann, kriege ich einen kostenlosen Online-Account, gefolgt von einem Jobangebot?  Und ich kann von zu Hause aus arbeiten? Und ich kann meine Arbeitsstunden selbst festlegen, und das Endziel ist, etwas zu unterstützen und voranzutreiben für das ich eine Leidenschaft habe? Kann das überhaupt wahr sein? Also spielte ich den Unbeteiligten &#8211; ich nickte beiläufig und sagte, wir sollten über die Details später sprechen.</p>
<p>Mein “Tages”job hielt mich für die nächsten fünf Monate nach der GenCon beschäftigt. Nachdem ich 2001 wieder nach Indianapolis zurück gezogen war, hatte ich noch einmal die Uni besucht und einen zweiten Abschluss gemacht, worauf ich dann im Januar 2007 staatlich anerkannter Lehrer wurde. Etwas über zwei Jahre lang unterrichtete ich in einer öffentlichen Mittelschule zunächst achte und später dann sechste Klassen und wurde danach an eine andere Mittelschule transferiert, um dort im Herbst 2009 siebte Klassen zu unterrichten. Ächz! Ich hatte daher nicht viel Zeit mich zu fragen, was mit Guidos Jobangebot passiert sei &#8211; ich mühte mich nämlich damit ab, einen neuen Lehrplan für mein nunmehr drittes Jahr an einer Schule zu erstellen. Habe ich schon &#8220;Ächz!&#8221; gesagt?</p>
<div id="attachment_550" class="wp-caption aligncenter" style="width: 440px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/04/PICT0050_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-550" title="Herrn Planes Schüler fallen seiner Spielbesessenheit zum Opfer und helfen beim Spieltest von &quot;Settlers of America&quot;." src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/04/PICT0050_klein.jpg" alt="PICT0050 klein Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 4" width="430" height="323" /></a><p class="wp-caption-text">Herrn Planes Schüler fallen seiner Spielbesessenheit zum Opfer und helfen beim Spieltest von &quot;Settlers of America&quot;.</p></div>
<p>Natürlich rief Guido mich im Oktober wegen des Jobangebots an, gerade als ich in der Schule so richtig loslegte. Zusammen mit meiner neuen Verantwortlichkeit, gemeinsam mit Gavin als COW-Community-Manager zu arbeiten, bekam ich eine cool aussehende Karikatur angefertigt (bemerkt ihr das Flugzeug, das meinen Nicknamen &#8220;Aero&#8221; repräsentiert, und die Farben des Catan-Sonnenaufgangs auf meinem T-Shirt?) und erhielt das schicke Catan-GmbH-Logo neben meinen Forumsbeiträgen.</p>
<div id="attachment_375" class="wp-caption aligncenter" style="width: 110px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Jim-100x205.jpg"><img class="size-full wp-image-375" title="Jim Plane=Aero" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Jim-100x205.jpg" alt="Jim 100x205 Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 4" width="100" height="205" /></a><p class="wp-caption-text">Jim Plane = Aero</p></div>
<p>Gegenwärtig mache ich eine Menge PR-Arbeit für die COW, wobei ich an Reporter und Blogger kostenlose Gutscheine vergebe, um Pressestellungnahmen zu unserer schnell wachsenden Website anzuregen, und ich bin auch einer jener Türhüter, die anstößige Nicknamen von unserer Onlinewelt fernhalten. Und um das Leben noch besser zu machen &#8211; meine Frau hat sich kürzlich dem Catan-Team angeschlossen und hilft in denselben Bereichen wie ich.</p>
<p>Natürlich werden wir von unseren Freunden und Familienmitgliedern darum beneidet, dass wir so coole Teilzeitjobs haben. Und alles kam nur deshalb zustande, weil ich wollte, dass jemand mit mir spielt. Man stelle sich vor!</p>
<p><em>Jim Plane</em></p>
<p><a href="http://blog.catan.de/?ibsa=share&id=548" id="share-link-">Share</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 3</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 20:09:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jim Plane</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Kapitel eins und zwei dieser Geschichte habe ich ausgeführt, wie ich &#8211; durch meinen Bruder und seine Frau, die für kurze Zeit in Deutschland lebten &#8211; Catan entdeckte und online Mitspieler auf deutschen Websites fand, die dann später nicht mehr für mich verfügbar waren.
Drittes Kapitel: Aero entdeckt die „Welt“
Da ich Mitspieler aus Fleisch und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Jim-100x205.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-375" title="Jim Plane" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Jim-100x205.jpg" alt="Jim 100x205 Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 3" width="100" height="205" /></a>In Kapitel eins und zwei dieser Geschichte habe ich ausgeführt, wie ich &#8211; durch meinen Bruder und seine Frau, die für kurze Zeit in Deutschland lebten &#8211; Catan entdeckte und online Mitspieler auf deutschen Websites fand, die dann später nicht mehr für mich verfügbar waren.</p>
<h3>Drittes Kapitel: Aero entdeckt die „Welt“</h3>
<p>Da ich Mitspieler aus Fleisch und Blut so gut wie abgeschrieben hatte, suchte ich das Internet nach anderen Brettspiel-Sites ab.  Ich fand ein paar &#8211; vor allem <a href="http://www.brettspielwelt.de/" target="_blank">BrettspielWelt</a> &#8211; auf denen Online-Brettspiele angeboten wurden, aber ich fand deren deutsche oder unzureichend ins Englische übersetzte Interfaces nur schwer navigierbar. Das Interface für Carcassonne war bei BrettspielWelt allerdings recht gut, weswegen ich dieses Spiel spielte anstelle von Catan, das eine nicht sehr intuitiv gestaltete Interface hatte. Dann versuchte ich es mit einer nicht lizenzierten Website, auf der man Städte &amp; Ritter mit schlecht gemachter Grafik kostenlos spielen konnte. Aber ich fand die Leute dort unhöflich, das Interface langweilig und seelenlos, und ich hatte insgesamt das Gefühl, ich würde die Person über&#8217;s Ohr hauen, die dieses wundervolle Spiel überhaupt erst entwickelt hatte. Ich habe vielleicht fünfmal auf dieser nicht so intelligenten Site gespielt.</p>
<div id="attachment_542" class="wp-caption aligncenter" style="width: 440px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/03/Current_collection-small.jpg"><img class="size-full wp-image-542" title="Ich habe keine Entschuldigung für dieses Übermaß an Spielen, die ich jetzt besitze. " src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/03/Current_collection-small.jpg" alt="Current collection small Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 3" width="430" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Ich habe keine Entschuldigung für dieses Übermaß an Spielen, die ich jetzt besitze. </p></div>
<p>2001 siedelte ich mit meiner Familie von New Jersey in meine Heimatstadt Indianapolis um. Im Juli machten mein Sohn und ich einen Trip um alte Freunde in New Jersey zu besuchen, und auf dem Weg dorthin besuchten wir die Origins-Messe in Columbus, Ohio. Wow! Das machte Spaß. Meine erste größere Spielemesse. Ein Jahr später (wenn ich mich recht erinnere) zog GenCon, eine noch größere Spielemesse, von einem Standort unmittelbar nördlich von Chicago nach Indianapolis um. Wow! Das war sogar noch besser! Mein Spieldurst wurde auf diesen langen Wochenenden gründlich gelöscht. Und obwohl es mich immer noch Mühe kostete Mitspieler aus dem wirklichen Leben zu finden, kaufte ich mir ganz optimistisch einige Spiele &#8211; Catan und nicht-Catan &#8211; in der Hoffnung, andere dazu zu verleiten mit mir zu spielen.</p>
<div id="attachment_543" class="wp-caption aligncenter" style="width: 440px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/03/Custom_Board-small.jpg"><img class="size-full wp-image-543" title="Das war wirklich eine Herzensangelegenheit. Pro Sechseck habe ich 2-3 Stunden gebraucht, und ich bin noch nicht damit fertig. " src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/03/Custom_Board-small.jpg" alt="Custom Board small Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 3" width="430" height="287" /></a><p class="wp-caption-text">Das war wirklich eine Herzensangelegenheit. Pro Sechseck habe ich 2-3 Stunden gebraucht, und ich bin noch nicht damit fertig. </p></div>
<p>Die Suche nach brauchbarem Online-Spiel ging trotzdem weiter. Ich fand die Website von Days of Wonder, wo ich nach Herzenslust Zug um Zug spielen konnte, und das machte mir eine Zeitlang großen Spaß. Aber dem Spiel fehlt Tiefe, Vielschichtigkeit und Strategie &#8211; alles Dinge, die Catan so wieder-spielbar machen (gibt es so ein Wort eigentlich, oder habe ich es gerade erfunden?). Auch setzte das Programm KI-Gegner ein, um Spiele zu beenden wenn Leute aus der Partie abgesprungen waren, und so beendete ich einige Spiele mit einer oder mehreren KIs. Nach einer Weile kam Microsoft mit einem spielbaren Catan-Basisspiel heraus, das bei Zahlung eines jährlichen Beitrags online zur Verfügung stand. Ich hörte fast augenblicklich auf Zug um Zug zu spielen und verbrachte mehrere Jahre lang viel zu viele Stunden auf dieser Website.</p>
<div id="attachment_544" class="wp-caption aligncenter" style="width: 381px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/03/Custom_Board_Detail-small.jpg"><img class="size-full wp-image-544" title="Schafe auf dem selbstgebauten Spiel" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/03/Custom_Board_Detail-small.jpg" alt="Custom Board Detail small Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 3" width="371" height="400" /></a><p class="wp-caption-text">Schafe auf dem selbstgebauten Spiel</p></div>
<p>Dann, im Juli 2008, probierte ich ein Prof. Easy-Tutorial für Löwenherz aus, und am Ende davon erschien eine merkwürdige Ankündigung, in der so etwas Ähnliches stand wie „Vielen Dank, dass Sie das Löwenherz-Tutorial beendet haben. Wenn Sie gleichgesinnte Menschen finden möchten, besuchen Sie <a href="http://www.playcatan.de" target="_blank">www.playcatan.com</a>.“<br />
Da ich immer daran interessiert bin „gleichgesinnte Menschen“ zu finden, wagte ich den Sprung und entdeckte die Catan Onlinewelt. Basisspiel, Seefahrer, Wüstenreiter, Löwenherz, Adel verpflichtet, und &#8211; du liebe Zeit, das kann doch gar nicht sein, aber es ist in der Tat so: Städte &amp; Ritter!! Von den Leuten, mit denen ich gespielt hatte, wollten sich nur sehr wenige auf so viel Catan einlassen. Hört ihr die Musik auch? Es klingt als wäre man auf einem Spaziergang durch Himmel und Paradies und hätte gleichzeitig ein Nirwana-Erlebnis. AAAaaahhhhhh. Das Herz klopft. Das Wasser läuft einem im Munde zusammen. Aber das Geld ist knapp. Kann ich mir die Premium-Mitgliedschaft leisten? Und was noch wichtiger ist, wie kann ich mir das entgehen lassen!? Nachdem ich ein paar Stunden das Basisspiel mit meinem Frei-Account gespielt hatte war ich bereit, meine Brieftasche zu öffnen.</p>
<hr />
<p>Im 4. Teil werde ich berichten, wie ich ein paar einflussreiche Leute auf der Website traf und wie das zu meinem Traumjob führte.</p>
<p><em>Jim Plane</em></p>
<p><a href="http://blog.catan.de/?ibsa=share&id=536" id="share-link-">Share</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie wird man eigentlich &#8230; Produktmanager für Catan</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 19:08:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Rapp</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein Name ist Sebastian Rapp und ich bin Produktmanager Catan bei KOSMOS. Klingt beeindruckend, nicht wahr? Früher habe ich mich auch gerne als „Mädchen für alles bei KOSMOS, Catan betreffend“ genannt, aber seit ich von Carol im Marketing unterstützt werde, bin ich zum Glück nur noch das „Mädchen für fast alles“ &#8230;
Wenn ich gefragt werde, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Sebastian_100x205.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-331" title="Sebastian Rapp" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Sebastian_100x205.jpg" alt="Sebastian 100x205 Wie wird man eigentlich ... Produktmanager für Catan" width="100" height="205" /></a>Mein Name ist Sebastian Rapp und ich bin Produktmanager Catan bei <a href="http://www.kosmos.de" target="_blank">KOSMOS</a>. Klingt beeindruckend, nicht wahr? Früher habe ich mich auch gerne als „Mädchen für alles bei KOSMOS, Catan betreffend“ genannt, aber seit ich von Carol im Marketing unterstützt werde, bin ich zum Glück nur noch das „Mädchen für fast alles“ &#8230;</p>
<p>Wenn ich gefragt werde, was ich beruflich mache, kommt interessanterweise gar nicht so oft die Frage, was man denn als „Produktmanager für Catan“ tut. Viel öfter werde ich gefragt, wie man so was wird.</p>
<p>Das mag damit zusammenhängen, dass ich beruflich wie privat sehr viel mit Menschen zu tun habe, die sich für Spiele interessieren und denen <a href="http://www.catan.de/" target="_self">„Catan“</a> natürlich ein Begriff ist. Und für die ist es viel spannender, zu erfahren, wie man überhaupt dazu kommt, sich beruflich mit Spielen zu befassen. Denn für viele ist „Spieleredakteur“ ja so was wie ein Traumjob. Und vermutlich liege ich nicht ganz falsch, wenn ich vermute, dass dies auch für viele Leser dieses Blogs gilt. Für mich galt es vor bald 10 Jahren auf jeden Fall – und daher will ich in meinem ersten Blog berichten, wie ich zu Catan gekommen bin. Was es tatsächlich bedeutet, „Produktmanager für Catan“ bzw. „Spieleredakteur“ zu sein und ob man dabei wirklich den lieben langen Tag ausschließlich mit Spielen verbringt (ja, gut aufgepasst, das ist doppeldeutig!), verschiebe ich daher auf später.</p>
<div id="attachment_428" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/01/Catan-Regal_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-428" title="Regal mit Catan-Spielen" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/01/Catan-Regal_klein.jpg" alt="Catan Regal klein Wie wird man eigentlich ... Produktmanager für Catan" width="420" height="175" /></a><p class="wp-caption-text">Regal mit Catan-Spielen</p></div>
<p>Zunächst mal zu der Frage, wie man sich ausbildungsmäßig am besten rüstet, um in der Spielebranche Fuß zu fassen: Das ist ganz einfach – es ist nämlich ziemlich egal. Na gut, nicht vollkommen egal. Ein abgeschlossenes Studium ist hilfreich, da man da schon mal unter Beweis gestellt hat (bzw. haben sollte), dass man mit geschriebener Sprache umgehen kann und Textverständnis mitbringt. Notwendig ist ein Studium aber ganz und gar nicht – das Textverständnis und die Fähigkeit, sich schriftlich zu artikulieren, hingegen ist unabdingbar.</p>
<div id="attachment_426" class="wp-caption alignright" style="width: 211px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/01/Catan-Schreibtisch2_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-426  " title="Catan und Wörterbuch am Schreibtisch" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/01/Catan-Schreibtisch2_klein.jpg" alt="Catan Schreibtisch2 klein Wie wird man eigentlich ... Produktmanager für Catan" width="201" height="230" /></a><p class="wp-caption-text">Catan und ein Wörterbuch auf dem Schreibtisch</p></div>
<p>Abgesehen von sicherer Orthografie, braucht man aber vor allem eines: Spiele-Begeisterung. Und dann braucht man noch entweder Glück oder Beziehungen. „Beziehungen“ allerdings nicht im herkömmlichen Sinn, dass man ein toller Networker ist und 1.000 Kontakte bei Xing oder ähnlichen Plattformen hat. Die Brettspielszene ist klein und fast jeder kennt fast jeden. Es ist gar nicht so schwer, Spielredakteure kennen zu lernen. Dies kann auf Spielertreffen oder Spieleabenden geschehen, aber z. B. auch in der <a href="http://www.brettspielwelt.de/" target="_blank">Brettspielwelt</a> oder bei einem Praktikum in einem Verlag. Eigentlich überall, wo gespielt wird, solange es in einem halbwegs öffentlichen Umfeld geschieht. Am eigenen Wohnzimmertisch trifft man Spielredakteure indes nur selten, eigentlich nur dann, wenn man sie woanders schon kennen gelernt hat. Kennt man einen Spieleredakteur, dann hat man beinahe zwangsläufig auch Kontakt zu vielen anderen. Und wenn Verlag A jemanden sucht und ein Redakteur von Verlag B jemanden kennt, den er für interessiert und geeignet hält, dann ist das zwar noch nicht die halbe Miete, aber ganz sicher ein Vorteil.</p>
<p style="padding-left: 30px;">Heute weiß ich das alles.<br />
Vor 10 Jahren wusste ich das nicht.<br />
Deswegen hatte ich einfach nur Glück.</p>
<p>Ich habe zeitlebens gespielt, ab Studienbeginn 1990 auch sehr viel und intensiv, insbesondere Importspiele aus den USA, aber natürlich auch deutsche Spiele, so sie denn anspruchsvoll genug waren. Bis 1994 war das eher schwierig, ab 1995 änderte sich das mit den Siedlern von Catan zum Glück. (Ja, ich habe eine der seltenen Erstauflagen mit schwarzem Franckh-Logo und ohne <a href="http://www.spiel-des-jahres.org/" target="_blank">„Spiel des Jahres“</a>-Pöppel, mit zusätzlichem orangefarbenem Figurensatz, original gekauft, gleich nach Erscheinen!) Ich war Mitglied eines Spielevereins, war seit 1991 jedes Jahr in Essen, nahm an den Deutschen Brettspielmeisterschaften teil usw. Kontakte hatte ich dennoch praktisch keine.</p>
<p>Irgendwann war das Studium abgeschlossen, es war Anfang 1998, „Gründerzeit“, Start-Ups schossen wie Pilze aus dem Boden. Ich schlug mich zunächst in einem solchen durch, das sich u. a. mit dem schon damals aussterbenden Bereich der Postspiele befasste. Es war ein Anfang, und Essen durfte ich 1998 zum ersten Mal nicht als Besucher, sondern als Aussteller kennen lernen. Das ging etwas mehr als ein Jahr lang gut, dann ging der Firma langsam aber sicher das Geld aus und ich begann mich notgedrungen anderweitig umzusehen. Aber für Germanisten und Kulturwissenschaftler waren die Angebote schon damals nicht sehr üppig, schon gar nicht die, die mich interessiert hätten.</p>
<div id="attachment_431" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/01/Catan-Schreibtisch_klein.jpg"><img class="size-full wp-image-431" title="Catan Spiele auf dem Schreibtisch" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/01/Catan-Schreibtisch_klein.jpg" alt="Catan Schreibtisch klein Wie wird man eigentlich ... Produktmanager für Catan" width="200" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Catan Spiele auf dem Schreibtisch</p></div>
<p>Daher war ich hocherfreut als ich auf eine Stellenanzeige von KOSMOS stieß, in der ein Volontariat im Kinder- und Jugendbuch ausgeschrieben war. Kinderbücher standen zwar nicht ganz oben auf meiner Interessenliste, aber eine Lektoriatsstelle konnte ich mir durchaus vorstellen, insbesondere bei KOSMOS, denn <a href="http://www.dreifragezeichen.de/" target="_blank">„Die 3 ???“</a> hatte ich früher natürlich auch viel gelesen. Viel interessanter war für mich jedoch, dass es eine Stelle bei KOSMOS war, KOSMOS, der Verlag, der maßgeblich daran beteiligt gewesen war, dass man auch als „echter Spieler“ Spiele aus Deutschland wieder spielen konnte, KOSMOS, der zudem noch in Stuttgart beheimatet ist. Denn zu einem Spieleverlag wollte ich ja gerne, noch besser, zu einem Spieleverlag, der in meiner Heimat, dem Schwabenland, ansässig ist.</p>
<p>Um es kurz zu machen: Zu dem Vorstellungsgespräch im Kinder- und Jugendbuch wurde ich gar nicht erst eingeladen. Meine Bewerbungsunterlagen schienen mich wohl eher für eine Stelle im Spielebereich zu prädestinieren. Welcher damals noch derselben Abteilung wie das Kinder- und Jugendbuch zugehörig war. Und wie der Zufall es wollte, gab es im Catan-Bereich gerade eine zu besetzende, aber wohl noch gar nicht öffentlich ausgeschriebene Volontariatsstelle. Daher lud man mich zum Vorstellungsgespräch ein &#8211; und offensichtlich sparte man sich danach die Mühe, noch weiter zu suchen bzw. mit der Suche überhaupt erst zu beginnen.</p>
<div id="attachment_424" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/01/Sebastian_Schreibtisch.jpg"><img class="size-full wp-image-424" title="Sebastian Rapp im Büro (Foto von Krauti)" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/01/Sebastian_Schreibtisch.jpg" alt="Sebastian Schreibtisch Wie wird man eigentlich ... Produktmanager für Catan" width="420" height="280" /></a><p class="wp-caption-text">Sebastian Rapp im Büro (Foto von Krauti)</p></div>
<p>Keine sechs Wochen später saß ich dann auch schon bei KOSMOS. Und da sitze ich immer noch &#8211; auch wenn es mittlerweile ein anderes Büro ist.</p>
<p>Bis zum nächsten Mal!</p>
<p><em>Sebastian Rapp</em></p>
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		<title>Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 2</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 16:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jim Plane</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im ersten Kapitel habe ich ausgeführt, wie mein Bruder und seine Frau mich mit Die Siedler von Catan bekannt machten und wie ich mir das Grundspiel und verschiedene Spielerweiterungen besorgte, als ich sie während ihres Deutschlandaufenthalts besuchte.
Zweites Kapitel: Hoffnungslos süchtig
In Unkenntnis des amerikanischen Spielemarkts wußte ich nichts davon, dass der amerikanische Mayfair-Verlag The Settlers of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Jim-100x205.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-375" title="Jim Plane" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Jim-100x205.jpg" alt="Jim 100x205 Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 2" width="100" height="205" /></a>Im ersten Kapitel habe ich ausgeführt, wie mein Bruder und seine Frau mich mit <em>Die Siedler von Catan</em> bekannt machten und wie ich mir das Grundspiel und verschiedene Spielerweiterungen besorgte, als ich sie während ihres Deutschlandaufenthalts besuchte.</p>
<h3>Zweites Kapitel: Hoffnungslos süchtig</h3>
<p>In Unkenntnis des amerikanischen Spielemarkts wußte ich nichts davon, dass der amerikanische Mayfair-Verlag <em>The Settlers of Catan</em> schon seit Jahren im Angebot hatte. Deswegen bat ich meinen Bruder vor seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten im Frühling des Jahres 2000, für mich ein paar Einkäufe bei <em>Karstadt</em> zu tätigen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_407" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/01/SuR-Cover-detail.jpg"><img class="size-full wp-image-407 " title="Städte &amp; Ritter - Erste deutsche Edition - bedrohlich wirkendes Catan" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/01/SuR-Cover-detail.jpg" alt="SuR Cover detail Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 2" width="420" height="280" /></a><p class="wp-caption-text">Städte &amp; Ritter - Erste deutsche Edition - bedrohlich wirkendes Catan</p></div>
<p>Da ich zu dem Schluss gekommen war, dass <a href="http://www.catan.de/catan-spiele/catan-brettspiel/staedte-und-ritter.html" target="_blank"><em>Städte und Ritter</em></a> möglicherweise nicht so gruselig sei wie der Spielkarton verhieß, bat ich ihn, dieses Spiel sowie auch die PC-Version des <em><a href="http://www.catan.de/spiele-archiv/catan-kartenspiel-pc.html" target="_blank">Catan-Kartenspiels</a></em> und <em><a href="http://www.catan.de/spiele-archiv/sternenfahrer-pc.html" target="_blank">Die Sternenfahrer</a></em> für mich zu kaufen. Zur Übersetzung ins Englische benutzte ich <a href="http://de.babelfish.yahoo.com/" target="_blank">Babelfish (bei altavista.com)</a>. Ich scannte sogar das SuR-Regelheft ein, bearbeitete es in Photoshop und erstellte vermittels meines Farbdruckers zum Eigengebrauch einen Nachdruck auf Englisch. Und ich fuhr damit fort, meine Familie und Freunde anzubetteln doch mit mir zu spielen.</p>
<div id="attachment_409" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/01/SuR_Almanac_translation.jpg"><img class="size-full wp-image-409" title="Städte &amp; Ritter Almanach Übersetzung - Viel Arbeit mit Photoshop" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/01/SuR_Almanac_translation.jpg" alt="SuR Almanac translation Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 2" width="420" height="280" /></a><p class="wp-caption-text">Städte &amp; Ritter Almanach Übersetzung - Viel Arbeit mit Photoshop</p></div>
<p>Meine Nichten und Neffen wurden älter, daher fand ich ein paar Gegner mehr, aber es war immer noch nicht genug &#8211; insbesondere weil sie in Indianapolis wohnten, während ich mit meiner Frau und meinem Sohn in New Jersey lebte. Ich lud Freunde und Verwandte zu mir ein, um das Spiel zu spielen, und ich nahm es zu Familientreffen mit. Ich kaufte einen mit grünem Samt ausgelegten Pokertisch-Aufsatz (in Form eines Oktagons, was einem Catan-Hexagon sehr ähnelte &#8211; siehe unten stehendes Foto), damit ich das aufgebaute Spiel vom Esstisch zum Kaffeetisch hinübertragen konnte und nach Beendigung des Mahls wieder zum Esstisch zurück, und ich erinnere mich, dass meine Frau während dieser Zeit viel das Wort <em>Besessenheit</em> gebrauchte.</p>
<div id="attachment_411" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/01/new_collection-poker_table.jpg"><img class="size-full wp-image-411" title="Neue Sammlung: Städte &amp; Ritter und die PC-Version von &quot;Die Sternenfahrer von Catan&quot; wurden Teil meiner Sammlung." src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/01/new_collection-poker_table.jpg" alt="new collection poker table Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern – Teil 2" width="420" height="280" /></a><p class="wp-caption-text">Neue Sammlung: Städte &amp; Ritter und die PC-Version von &quot;Die Sternenfahrer von Catan&quot; wurden Teil meiner Sammlung.</p></div>
<p>Ein Highlight des deutschen PC-Kartenspiels war die Internet-Site, wo sich die Leute treffen, ihre IP-Adressen austauschen und zusammen spielen konnten. Ich schrieb eine positive Rezension des Spiels auf <a href="http://www.boardgamegeek.com" target="_blank">boardgamegeek.com</a>, und jemand, der den Beitrag gelesen hatte, teilte mir per E-mail mit, er hätte einen Großteil des Spiels ins Englische übersetzt und schickte mir dann auch die Datei. Da ich mittlerweile Mayfair Games entdeckt hatte, nahm ich diese Datei und verbesserte sie unter Zuhilfenahme der Texte aus der englischen Version des Kartenspiels. Diese Datei wurde später dann als Basis für die aktuelle englische Version des Kartenspiels in der COW benutzt.  Mein neuer Freund wies mich auch auf eine Site hin, wo man das PC-Spiel <em>Catan &#8211; Die erste Insel</em> kostenlos spielen konnte. Zum ersten Mal hatte ich eine Menge Spielpartner, mit denen ich mich messen konnte!</p>
<div id="attachment_414" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/01/PC-Collection_small.jpg"><img class="size-full wp-image-414" title="PC-CD-Sammlung: Die damalige elektronische Catan-Sammlung" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2010/01/PC-Collection_small.jpg" alt="PC-CD-Sammlung: Die damalige elektronische Catan-Sammlung" width="420" height="310" /></a><p class="wp-caption-text">PC-CD-Sammlung: Die damalige elektronische Catan-Sammlung</p></div>
<p style="text-align: left;">Mehrere Monate lang spielte ich auf diesen Seiten fröhlich das Kartenspiel und das PC-Spiel und verbrachte so meine Tage, während ich als vorübergehend Arbeitsloser auf eine neue Anstellung wartete. Die Online-Spieler waren sehr freundlich und, was mein fehlerhaftes Deutsch anbetraf, sehr entgegenkommend. Ich führte sogar ein paar Leute in die Irre, indem ich ihnen mit dem kleinen Bisschen Deutsch antworte, das ich kannte: Getreide, Straße, ja usw.  Natürlich musste ich mich als Amerikaner zu erkennen geben, sobald jemand einen vollständigen Satz ins Chat-Fenster schrieb und auf eine Erwiderung wartete, die ich aber auf Deutsch nicht geben konnte. Nach meiner Beichte wurde ich dann gewöhnlich gefragt: „Was tust du auf einer deutschen Website?“</p>
<p>Die Antwort konnten die Leute gut nachvollziehen: „Ich bin hoffnungslos süchtig nach diesem Spiel, genau wie du!“</p>
<p>Im Dezember 2002 wurde die in Teilen kostenpflichtige Catan Onlinewelt als Gemeinschaftsprojekt von Klaus Teubers Firma, der Catan GmbH, und dem deutschen Internetanbieter T-Online vom Stapel gelassen. Ich hätte die Gebühr ja bezahlt, aber sie konnte nur über die Telefonrechnung beglichen werden, wenn man einen deutschen Telefonanschluss besaß. Ich fragte sogar einen der deutschen Freunde meines Bruders, ob ich ihm jeden Monat Geld zur Bezahlung der Gebühr schicken könnte, aber das gefiel ihm nicht. Die Zahl der Spielpartner auf meiner geliebten kostenlosen Website gingen mit jedem Tag zurück, bis ich schließlich aufgab. Ich musste mich nun wieder damit abquälen, auf den Ferientreffs meine Familie darum zu bitten mit mir zu spielen, und mich in der Zwischenzeit mit dem schon viel zu viel gespielten Computerspiel bzw. Kartenspiel begnügen. Meine Suche nach Mitspielern begann erneut.</p>
<hr />Im dritten Teil:  Die Lücken werden mit Websites gefüllt, die es einfach nicht brachten.</p>
<p><em>Jim Plane</em></p>
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		<title>Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern &#8211; Teil 1</title>
		<link>http://blog.catan.de/2009/12/deutschland-und-zurueck-amerikaner-sucht-mitspieler-teil-1/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 14:28:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jim Plane</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erstes Kapitel: Spiel mit mir!
Wie viele Spieler wissen, ist es nicht immer leicht Mitspieler zu finden.  Familienmitglieder sind oft unsere Lieblingsopponenten, aber machen wir uns nichts vor: Wenn man auf Spielen steht, ist man dabei wahrscheinlich ein kleines bisschen aggressiver als sie, und eben darum kann es gut sein, dass sie es satt bekommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><img class="alignleft size-full wp-image-375" title="Jim Plane" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Jim-100x205.jpg" alt="Jim Plane" width="100" height="205" />Erstes Kapitel: Spiel mit mir!</h3>
<p>Wie viele Spieler wissen, ist es nicht immer leicht Mitspieler zu finden.  Familienmitglieder sind oft unsere Lieblingsopponenten, aber machen wir uns nichts vor: Wenn man auf Spielen steht, ist man dabei wahrscheinlich ein kleines bisschen aggressiver als sie, und eben darum kann es gut sein, dass sie es satt bekommen mit einem zu spielen. Na, klingelt was? Genau diese Situation trieb mich dann auch dazu, der einzige englischsprachige Catan-Spieler auf deutschen Websites zu werden, noch bevor irgendeine davon übersetzt und auf Englisch verfügbar war. Dies führte dann zu einer Aufnahme als Moderator für die <a href="http://www.playcatan.de/" target="_blank">Catan Onlinewelt</a>, zu Spieldemos auf der GenCon in Indianapolis und, erfreulicherweise, zur Anstellung als <a href="http://www.catan.de/team.html" target="_blank">Community Manager für die COW</a>. Es war eine erlebnisreiche Reise, und alles begann mit meinem Bruder, der mich im Dezember 1997 in ein echt cooles Spiel einführte, das damals in Deutschland rasch populär wurde und das er „Die Siedler“ nannte.</p>
<div id="attachment_390" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-390" title="Die Siedler von Catan - Erste deutsche Edition" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/12/Board_detail-small.jpg" alt="Die Siedler von Catan - Erste deutsche Edition" width="400" height="267" /><p class="wp-caption-text">Die Siedler von Catan - Erste deutsche Edition</p></div>
<p>Anfang 1997 besuchte Erin, die Frau meines Bruders, einen guten Freund, der unlängst <a href="http://www.catan.de/catan-spiele/catan-brettspiel.html" target="_blank">„Die Siedler von Catan“</a> aus Deutschland zu sich nach Hause in Oklahoma mitgebracht hatte. Etwas später im selben Jahr machte Erin einen Deutschlandbesuch und brachte ebenfalls ein Exemplar des Spiels mit.</p>
<div id="attachment_398" class="wp-caption aligncenter" style="width: 430px"><a href="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/12/baukosten_construction-small.jpg"><img class="size-full wp-image-398" title="Die englischsprachigen Übersetzungen habe ich durch Einscannen und Modifizieren des Originals mit Photoshop erstellt, anschließend wurde die veränderte Version auf die Rückseite des Originals geklebt." src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/12/baukosten_construction-small.jpg" alt="baukosten construction small Nach Deutschland und zurück: Ein Amerikaner sucht nach Mitspielern   Teil 1" width="420" height="280" /></a><p class="wp-caption-text">Die englischsprachigen Übersetzungen habe ich durch Einscannen und Modifizieren des Originals mit Photoshop erstellt, anschließend wurde die veränderte Version auf die Rückseite des Originals geklebt.</p></div>
<p>Als sie und mein Bruder Mark dann über die Ferien unsere Familie besuchten, machten sie uns alle mit dem Spiel bekannt. Zur Überraschung und Bestürzung meines ehrgeizigen Bruders gewann ich unsere erste Partie, ein Spiel für sechs Teilnehmer.</p>
<p>„Wie hast du das gemacht!?“ rief er aus.</p>
<p>„Ich habe neue Siedlungen einfach an Zahlen gegründet, die ich noch nicht hatte.“</p>
<p>„Das war deine ganze Strategie?“ Sie hörte sich damals wie heute einfach an. Über die nächsten paar Jahre spielten wir das Spiel hin und wieder  bei unseren Familienzusammenkünften, aber ich war derjenige, der hoffnungslos süchtig wurde, und ich versuchte, meine Familie zum Spielen zu bringen &#8211; viel öfter als von ihr gewünscht.</p>
<p>Im Herbst 1999 besuchte ich Mark und seine Familie in Dortmund, wo Erin als Fullbright-Stipendiat Literatur unterrichtete. Als Mark mich  fragte, ob es irgendetwas gäbe, das ich während meines Aufenthalts zu tun gedächte, antwortete ich, dass ich mein Exemplar von „Die Siedler“ mit nach Hause nehmen wollte. Zu meiner großen Überraschung fand ich in einem Kaufhaus namens <em>Karstadt</em> eine ganze Sektion, die dem Spiel gewidmet war. Man führte dort <a href="http://www.catan.de/spiele-archiv/erste-insel-pc.html" target="_blank">ein Computerspiel</a>, <a href="http://www.catan.de/spiele-archiv/sternenfahrer.html" target="_blank">ein Weltraum-Spiel</a>, <a href="http://www.catan.de/catan-spiele/catan-kartenspiel.html" target="_blank">ein Kartenspiel</a>, <a href="http://www.catan.de/catan-spiele/catan-brettspiel/seefahrer.html" target="_blank">ein Seefahrer-Spiel</a> und sogar ein gruselig aussehendes Spiel mit Armeen, die vor einem dunklen Hintergrund gegeneinander vorrückten und das den Namen <a href="http://www.catan.de/catan-spiele/catan-brettspiel/staedte-und-ritter.html" target="_blank">„Städte und Ritter“</a> trug. Ich verließ das Kaufhaus mit „Die Siedler von Catan“, der Seefahrer-Erweiterung, den jeweiligen Ergänzungen für 5-6 Spieler sowie dem Computerspiel „Catan &#8211; Die erste Insel“.</p>
<div id="attachment_392" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-392" title="All das brachte ich aus Deutschland mit." src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/12/collection_2-small.jpg" alt="All das brachte ich aus Deutschland mit." width="400" height="267" /><p class="wp-caption-text">All das brachte ich aus Deutschland mit.</p></div>
<p>Natürlich verbrachte ich die meiste Zeit mit dem Computerspiel, in dem die Mitspieler Sprechblasen über ihren Köpfen hatten und auf Deutsch spielten, diskutierten und Händel durchführten. Bewaffnet mit einem Deutsch-Englischen Taschenwörterbuch lernte ich ein paar Kernsätze auf Deutsch, die sich später als nützlich erweisen sollten.</p>
<hr />Im zweiten Kapitel dieses Blogbeitrags werde ich berichten, wie ich die amerikanischen Versionen dieser Spiele sowie ein paar Internet-Sites, auf denen man die Spiele kostenlos spielen konnte, entdeckte. Klar, es war ein wenig hinderlich, dass diese Seiten alle auf Deutsch waren, aber wie ihr sehen werdet &#8211; ich hielt durch!</p>
<p><em>Jim Plane</em></p>
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		<title>Mein erstes Spiel</title>
		<link>http://blog.catan.de/2009/09/mein-erstes-spiel/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 10:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Benjamin Teuber</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist natürlich klar, auch ich habe mich schon mal an einem Spiel versucht. Damals war ich ganze fünf Jahre alt. Es ist eine schöne Geschichte, an die ich gerne zurück denke. Das Spiel gibt es sogar immer noch. Daher habe ich auch die wunderbare Gelegenheit, diesen Beitrag direkt mit dem damaligen Spielplan zu dokumentieren. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-8" title="Benjamin Teuber" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Benny_100x205.jpg" alt="Benjamin Teuber" width="100" height="205" />Es ist natürlich klar, auch ich habe mich schon mal an einem Spiel versucht. Damals war ich ganze fünf Jahre alt. Es ist eine schöne Geschichte, an die ich gerne zurück denke. Das Spiel gibt es sogar immer noch. Daher habe ich auch die wunderbare Gelegenheit, diesen Beitrag direkt mit dem damaligen Spielplan zu dokumentieren. Im Folgenden erzähle ich euch die Geschichte meines ersten Spieles, ein Einblick in die Welt eines 5-jährigen, der sich sicher war, den großen Durchbruch geschafft zu haben!</p>
<h3>Die Story des Spieles</h3>
<p>…hätte ich damals natürlich auf keinen Fall preisgegeben! Denn die war in meinen Augen so was von brandheiß, dass ich das Spiel nach jeder Bearbeitung unter strengen Sicherheitsvorkehrungen erstmal in meinen Geheimschrank zu den Fritt-Kaubonbons und meinen Ersparnissen in Höhe von 6,50 DM (Schätzwert) geschlossen habe. Knapp 20 Jahre später, denke ich, kann ich das Geheimnis aber lüften. Also nochmal &#8230;</p>
<h3>Die Story</h3>
<p>Drei oder vier Spieler stecken in der Rolle von Kuni von Kuniburg. Ich sah es damals als nicht kritisch an, dass 4 Spieler den gleichen Charakter spielen. Dank Klontechnik war Dolly das Schaf ein paar Jahre später ja auch schon unterwegs.</p>
<p>Das Ziel der Klon-Kunis war es, ein Burgfräulein zu retten.<br />
„Gar nicht mal so schlecht die Story“, dachte ich mir. “Aber da steckt noch mehr drin!“ Also haben die 3-4 Kunis gleich noch den Auftrag bekommen, auf dem Weg möglichst viel Gold einzusammeln und am Ende einen Schatz zu finden.<br />
„Genialer Einfall!“, dachte ich und rieb mir vergnügt die Hände. “Damit steht die Geschichte!“ Ich war rundum zufrieden. Ritter und das ganze Mittelalterthema waren hoch aktuell für mich und das Thema aus meiner Sicht natürlich auch dementsprechend attraktiv für den Rest der Welt.</p>
<h3>Der Spielmechanismus</h3>
<p>Nun ging es ans Eingemachte. Der Spielmechanismus. Im <em>Micky Maus</em>-Heft gab es mal ein Spiel, bei dem man nach dem Würfeln mit dem Pöppel vorzog und Ereignisse über sich ergehen ließ wie etwa: „Goofy blieb mit seiner langen Nase beim Zähne putzen im Waschbecken hängen. Nun muss der Klempner kommen. Setze eine Runde aus.“<br />
Wer zuerst ins Ziel kommt, gewinnt. Kennt man ja.</p>
<p>Mein Spiel sollte alles Herkömmliche revolutionieren! Also nahm ich statt eines 6-seitigen einen 3-seitigen Würfel.<br />
„Das ist doch schon mal was“, dachte ich mir in meinem Kinderzimmer, wahrscheinlich versunken in einer ähnlichen Position wie „Der Denker“ von Rodin. Ich wusste jedoch, dass das allein nicht ausreicht. Also entwickelte ich die „Kuni-Coins“, mittels deren Einsatz man ein Feld überspringen durfte. Ich war mir sicher, ein noch nie da gewesenes Spielelement entdeckt zuhaben &#8211; immerhin kam das <em>Micky Maus</em>-Magazin anscheinend nicht auf diese Idee.</p>
<div id="attachment_318" class="wp-caption aligncenter" style="width: 437px"><img class="size-full wp-image-318" title="Finde den Schatz, dann wirst du reich!" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/09/Bennys-erstes-Spiel-klein.jpg" alt="Finde den Schatz, dann wirst du reich!" width="427" height="600" /><p class="wp-caption-text">Finde den Schatz, dann wirst du reich!</p></div>
<h3>Die Ausarbeitung</h3>
<p>Die Ereignisfelder habe ich mit Symbolen beschriftet. Unsere Kunis konnten beispielsweise in regelmäßigen Abständen über Sträucher und Wurzeln stolpern; man musste also aussetzen. Verlor man sein Geld, musste man 3 Felder zurück.<br />
Alles in allem kam man mit ca. 2-3 Kuni-Coins oben in der Burg an. Auch damals hätte man sich dafür nicht mehr als eine blecherne Bettpfanne leisten können.</p>
<p>„Nun bleibt mir noch ein Problem &#8211; wer schreibt mir die Spielregel?“ Mein Bruder hatte mir vor meiner Einschulung schon ein paar Buchstaben gezeigt, aber meine Treffsicherheit auf der Schreibmaschine erinnerte stark an Dosenwerfen nach 8 Bier. Letztendlich habe ich dann doch meinen Bruder gefragt. Ich machte ihm allerdings von vornherein klar, dass ich ihn am Erfolg des Spieles nicht beteiligen könne. Es erschien mir damals äußerst verdächtig, dass er so widerstandslos und gut gelaunt einverstanden war.</p>
<p>Zuletzt habe ich also meine 4 Kuni-Kunststoffpöppel, die Kuni-Coins aus Papier, die Spielregel meines Bruders und den handgemalten DIN A3 Spielplan in eine überdimensionierte Verpackung gesteckt (das Spielmaterial hätte dort in 50-facher Ausführung hineingepasst) und mein Werk war fertig! Es hieß übrigens <em>„Finde den Schatz, dann wirst du reich!“</em>. Originell, nicht? So groß die Packung auch gewesen sein mag: <em>„Rette das Burgfräulein, suche nach möglichst viel Gold auf dem Weg und finde den Schatz, dann wirst du reich!“</em> war mir wohl einfach zu lang.</p>
<h3>Das Marketing</h3>
<p>Nun musste ich das Spiel nur noch irgendwie auf den Markt bringen. Also habe ich mir die beinahe meiner Körpergröße entsprechende große Box unter den Arm geklemmt und bin damit zu meinem Vater. Hätte es damals schon PowerPoint gegeben, wäre meine Präsentation sicher etwas professioneller verlaufen. So haben wir uns dann auf ein Testspiel beschränkt.</p>
<p>Nach ca. 2 Spielzügen fragte ich ihn bereits, ob er es mal zu einem Verlag mitnimmt, und wie er die Chancen einschätzt. In meinen verschwommenen Erinnerungen murmelte er irgendwas von einem Eis im Kühlschrank. Als ich nicht locker ließ, meinte er, dass er glaube, so etwas Ähnliches schon einmal irgendwo gesehen zu haben, aber dass der Ansatz schon echt gut sei. Wenn man da noch mal drüber schauen würde, könne man das eines Tages sicher mal irgendwo unterbringen. Damit war ich eigentlich schon recht zufrieden! Seitdem habe ich allerdings kein Update mehr bekommen …</p>
<p>Da werde ich doch gleich mal nachfragen gehen!</p>
<p><em>Benjamin Teuber</em></p>
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		<title>Seefahrer, Händler und Zauberer in 3D</title>
		<link>http://blog.catan.de/2009/09/seefahrer-haendler-zauberer-3d/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 11:35:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Dueren</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende 2005 erhielt ich von Klaus Teuber eine der wunderschönen Ausgaben der catanischen 3D-Jubiläums­aus­gabe. Dieses faszinierende Kunstwerk inspirierte mich in den letzten Jahren zu eigenen Erweiterungen.
Dabei fing es zunächst harmlos an, als ich im April 2006 als Aprilscherz einen Vulkan gestaltete. Einmal Blut geleckt folgte, an­ge­regt durch die 2006 in Deutschland statt­ge­fun­dene Fußball-Weltmeisterschaft, ein Fuß­ball­feld [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-167" title="Dr. Reiner Düren" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/07/Red_100x205.jpg" alt="Dr. Reiner Düren" width="100" height="205" />Ende 2005 erhielt ich von Klaus Teuber eine der wunderschönen Ausgaben der <a href="http://www.catan.de/catan-spiele/catan-brettspiel/3d-edition.html" target="_blank">catanischen 3D-Jubiläums­aus­gabe</a>. Dieses faszinierende Kunstwerk inspirierte mich in den letzten Jahren zu eigenen Erweiterungen.</p>
<div id="attachment_291" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-291" title="3D-Vulkan" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/09/Vulkan-3D_200.jpg" alt="3D-Vulkan" width="200" height="120" /><p class="wp-caption-text">3D-Vulkan</p></div>
<p>Dabei fing es zunächst harmlos an, als ich im April 2006 als Aprilscherz einen Vulkan gestaltete. Einmal Blut geleckt folgte, an­ge­regt durch die 2006 in Deutschland statt­ge­fun­dene Fußball-Weltmeisterschaft, ein Fuß­ball­feld für den catanischen Dauermeister FC Catania Elasund, und auch der Goldfluss, in dem goldgierige Glücks­ritter nach Gold schür­fen konnten, folgte schnell danach.</p>
<div id="attachment_293" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-293" title="3D-Goldfluss" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/09/Goldfluss-3D_200.jpg" alt="3D-Goldfluss" width="200" height="150" /><p class="wp-caption-text">3D-Goldfluss</p></div>
<p>Dieser ver­längerte sich dann zum großen Fluss, der in das catanische Delta mündet.</p>
<p>Bald war die Insel zu klein für all die folgenden Ideen, so blieb mir nichts anderes übrig als auch den Seefahrern eine Chance zu geben. Für die Schiffe benutzte ich eine der 2003 erschie­ne­nen Ausgaben der <a href="http://www.catan.de/catan-spiele/catan-brettspiel/seefahrer.html" target="_blank">See­fahrer-Erweiterung</a> mit Kunststofffiguren.</p>
<div id="attachment_297" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-297" title="3D-Schiffe" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/09/3D-Schiffe_300.jpg" alt="3D Schiffe 300 Seefahrer, Händler und Zauberer in 3D" width="300" height="150" /><p class="wp-caption-text">3D-Schiffe</p></div>
<p>Die Schiffe wurden mit Acryl­farben bemalt und erhielten einen dunkel­braunen Rumpf, sowie auf den Rah-Segeln ein individuelles Wappen, die teil­wei­se aus dem <a href="http://www.catan.de/catan-spiele/catan-kartenspiel.html" target="_blank">Catan-Kartenspiel</a> entlehnt wur­den, z.B. die Mühle der catanischen Händ­ler­gilde und die Sonne der Zauberer. Die Se­gel der Spieler mit den grünen Spiel­figu­ren ziert seitdem das Wappen meines Lieb­lings-Fußballvereins.</p>
<div id="attachment_300" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-300" title="3D-Zitadelle" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/09/3D-Zitadelle_200.jpg" alt="3D Zitadelle 200 Seefahrer, Händler und Zauberer in 3D" width="200" height="181" /><p class="wp-caption-text">3D-Zitadelle</p></div>
<p>Den größten Aufwand erforderte das  Zita­del­len­feld, mit dem im <a href="http://www.catan.de/literatur/buch-zum-spielen.html" target="_blank">Buch zum Spielen</a> und der Atlantis-Erweiterung die Zauberer in das Brett­spiel Einzug gehalten hatten. Hier war catanische Filigran-Arbeit gefordert. Für die Zug­brücke galt es Löcher mit einem Durchmesser von 0,5 mm durch Zahn­stocher­spit­zen zu bohren, was arge Probleme bereitete, da es keine Bohrfutter für so dünne Bohrer gibt. Wer an diesem Feld siedelt erhält beim Würfeln der Kombination 1 + 6 eine Entwicklungs- oder Fortgeschritts­karte statt Rohstoffen. Hier kann man also eine spezielle 7er-Kombi zu seinem Vorteil nutzen.</p>
<div id="attachment_302" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-302" title="3D-Burg aus „Händler &amp; Barbaren“" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/09/3D-Burg_200.jpg" alt="3D-Burg aus „Händler &amp; Barbaren“" width="200" height="142" /><p class="wp-caption-text">3D-Burg aus „Händler &amp; Barbaren“</p></div>
<p>Als dann 2007 die <a href="http://www.catan.de/catan-spiele/catan-brettspiel/haendler-und-barbaren.html" target="_blank">Händler &amp; Barbaren</a> zu Catan stießen, machte ich mich an eine 3D-Version dieser Erweiterung. Dabei wollte ich den Spielern unter anderem die Möglichkeit geben, ihre Waren zu dreidimensionalen Burgen, Glashütten und Marmorstein­brüchen zu transportieren bzw. die Barbaren mit farbenprächtigen Rittern auf mächtigen Streitrössern zu vertreiben.</p>
<div id="attachment_304" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><img class="size-full wp-image-304" title="Ritter vom „Barbarenüberfall“" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/09/Ritter_450.jpg" alt="Ritter vom „Barbarenüberfall“" width="450" height="121" /><p class="wp-caption-text">Ritter vom „Barbarenüberfall“</p></div>
<p>Eine detaillierte Beschreibung der verschiedenen Szenarien mit weiteren Bildern und Tipps zum Basteln findet ihr auf meiner Webseite <a href="http://www.redpiranha.de/" target="_blank">www.redpiranha.de</a>.</p>
<p>2007 wandte ich mich dann einer neuen Aufgabe zu: Den catanischen Highlandern, worüber ich im nächsten Beitrag berichte.</p>
<p><em>Dr. Reiner Düren</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><a href="http://blog.catan.de/?ibsa=share&id=288" id="share-link-">Share</a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Teil 1: Wie man einen Spieleautor kennen lernt</title>
		<link>http://blog.catan.de/2009/08/spieleautor-kennen-lernen/</link>
		<comments>http://blog.catan.de/2009/08/spieleautor-kennen-lernen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 11:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gero Zahn</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der „Über uns“-Seite hier im Catanism-Blog oder auf auf Catan.de steht zu meiner Person die vollmundige Berufsbezeichnung „Web Content Manager“. Was genau dies außer der offensichtlichen „Aufzucht und Hege von Webseiten“ umfasst, werde ich beizeiten in einem weiteren Blog-Artikel genauer beleuchten.
Viel interessanter ist jedoch wohl: Wie wird man eigentlich der Webverantwortliche einer kleinen, familiären [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-10" title="Gero Zahn" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Gero_100x205.jpg" alt="Gero Zahn" width="100" height="205" />Auf der <a href="http://blog.catan.de/ueber-uns/#gero">„Über uns“-Seite</a> hier im Catanism-Blog oder auf auf <a href="http://www.catan.de/team.html" target="_blank">Catan.de</a> steht zu meiner Person die vollmundige Berufsbezeichnung „Web Content Manager“. Was genau dies außer der offensichtlichen „Aufzucht und Hege von Webseiten“ umfasst, werde ich beizeiten in einem weiteren Blog-Artikel genauer beleuchten.</p>
<p>Viel interessanter ist jedoch wohl: Wie wird man eigentlich der Webverantwortliche einer kleinen, familiären Firma wie der Catan GmbH? Diese Geschichte reicht nunmehr 12 Jahre zurück. In diesem ersten Teil will ich beschreiben, wie der persönliche Kontakt zwischen mir und Klaus zu Stande kam.</p>
<p>Während meiner Zeit als Informatikstudent war mein Freundeskreis seit Veröffentlichung des Spiels „Die Siedler von Catan“ im Herbst 1995 unheilbar mit dem Siedler-Fieber infiziert, und kaum ein Spieleabend ging ohne Catan zu Ende. Auf der anderen Seite interessierte ich mich schon damals für HTML und hatte auch eine private Homepage online gestellt. Dies waren die Pionierzeiten für den „Cyber-Exhibitionismus“ des Web 1.0: „Mein Name, mein Haustier, meine Hobbys“ – für jeden abrufbar, der damals bereits einen internetfähigen Computer besaß.</p>
<div id="attachment_246" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-246" title="Space-Siedler: Roter Planet" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/08/Roter_Planet.gif" alt="Space-Siedler: Roter Planet" width="250" height="288" /><p class="wp-caption-text">Space-Siedler: Roter Planet</p></div>
<p>Dann, eines schönen Tages im Sommer 1997, schauten mein guter Freund Markus und ich gedankenverloren in den Siedler-Karton. Neben vielem anderem verbindet uns, dass wir beide große Science-Fiction Fans sind: Star Trek, Star Wars, Kampfstern Galactica – Weltraumabenteuer waren und sind bis heute unsere Passion. Und so blickten wir auf die Sechseck-Landschaften aus Bergen, Wiesen und Feldern – und unwillkürlich schoss uns der Gedanke durch den Kopf, wie das Spiel wohl aussähe, wenn es nicht in mittelalterlichen Zeiten im Wikinger-Milieu spielte, sondern wenn es wortwörtlich im Weltraum angesiedelt wäre – und ob wir uns so etwas wohl selbst basteln könnten.</p>
<p>Nach etwas Brainstorming wurden wir uns klar darüber, dass wir am Spielprinzip nichts verändern wollten: Wir wollten uns nicht anmaßen, die bewährte Spielmechanik zu beeinflussen, sondern lediglich dessen visuelle Stimmung unter Umbenennung aller Objekte und Rohstoffe in den Weltraum verlagern. Markus fand eine wundervolle Shareware-Grafiksoftware, mit der ich die ersten grafischen Entwürfe unseres „Space-Siedlers“ erstellte.</p>
<div id="attachment_247" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><img class="size-full wp-image-247" title="Space-Siedler: Blauer Planet" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/08/Blauer_Planet.gif" alt="Space-Siedler: Blauer Planet" width="250" height="288" /><p class="wp-caption-text">Space-Siedler: Blauer Planet</p></div>
<p>Mit entsprechenden Ausdrucken in der Tasche stand ich im Oktober 1997 auf der „Spiel &#8216;97“-Spielemesse in Essen am Stand des Kosmos Verlages: Auch wenn unsere Adaption ein reines Hobby-Projekt darstellte, wollte ich doch unbedingt Klaus Teubers Meinung dazu hören: Hätte er zu diesem Zeitpunkt rigoros jede abgeleitete Arbeit untersagt, hätten wir dies klaglos akzeptiert.</p>
<p>Unglücklicherweise verfehlten wir uns, und so gab ich stattdessen Horst-Rainer Rösner vom Siedlerclub meine Entwürfe mit, der fest versprach, sie an Klaus Teuber weiterzuleiten. Und siehe da: Wenig später lag ein persönlicher Brief von ihm in meinem Briefkasten. Klaus (mit dem ich damals natürlich noch nicht per Du war) versicherte mir, dass er nichts gegen ein solches Hobby-Projekt einzuwenden hatte – und dass er es gern im fertiggestellten Zustand sähe.</p>
<div id="attachment_248" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-248" title="Die Space-Siedler von Catan" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/08/Space-Siedler_gespielt-1.jpg" alt="Die Space-Siedler von Catan" width="400" height="278" /><p class="wp-caption-text">Die Space-Siedler von Catan</p></div>
<p>Im darauffolgenden Jahr 1998 fand ich mich wieder auf der Spielemesse „Spiel &#8216;98“ ein – neben Fotos von unseren ersten „Space-Siedler“-Partien hatte ich ebenfalls ein zweites Exemplar des Spiels im Rucksack, das ich Klaus bei dieser Gelegenheit übergeben wollte. Hier traf ich am Kosmos-Stand erstmalig seinen jüngsten Sohn Benjamin, der mir zu meiner großen Überraschung freudestrahlend erzählte, dass sein Vater ebenfalls an einer Weltraum-Umsetzung arbeitete. Hatten wir mit unserem „Space-Siedler“ etwa ungewollt einen Nerv getroffen? Wäre Klaus&#8217; eigenes Projekt identisch zu unserem, oder etwa vielleicht sogar ein ganz neues Catan-Spiel?</p>
<p>Von ihm persönlich erfuhr ich dann, dass er natürlich Größeres im Sinn hatte; wir alle kennen das Spiel heute als „Die Sternenfahrer von Catan“, was ich zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht wissen konnte. Wie auch immer: Ich erhielt von ihm die Erlaubnis, unser „Space-Siedler“ im Rahmen meiner privaten Homepage dem Internet-Publikum vorzustellen. [1]</p>
<p>Beim nächsten Mal erzähle ich im zweiten Teil dieses Blogs davon, wie sich aus diesem losen Kontakt meine heutige Anstellung bei der Catan GmbH entwickelte.</p>
<p><em>Gero Zahn</em></p>
<p>[1] <a href="http://www.onlinepresence.de/Space-Siedler/" target="_blank">http://www.onlinepresence.de/Space-Siedler/</a></p>
<p><a href="http://blog.catan.de/?ibsa=share&id=244" id="share-link-">Share</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sprechen Sie Catanisch? Do you speak Catanish? Parlez-vous Catanais? ¿Usted habla Catanol? Talar ni Catanska?</title>
		<link>http://blog.catan.de/2009/07/catanisch-catanish-catanais-catanol-catanska/</link>
		<comments>http://blog.catan.de/2009/07/catanisch-catanish-catanais-catanol-catanska/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 20:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Reiner Dueren</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dr. Reiner Düren]]></category>
		<category><![CDATA[Brettspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Catan]]></category>
		<category><![CDATA[Länder]]></category>
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		<category><![CDATA[Siedler]]></category>
		<category><![CDATA[Siedler von Catan]]></category>
		<category><![CDATA[Sprachen]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungen]]></category>
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		<description><![CDATA[
Die Catan-Spiele sind mittlerweile in viele Sprachen übersetzt worden. Zuletzt kamen noch Bulgarisch, Chinesisch und Hebräisch hinzu. Bei Weltmeister­schaften und in der Catan Online Welt treffen sich inzwischen Spieler aus aller Welt um gemeinsam die kleine Isla zu besiedeln. Sie brechen von dort mit ihren naves zu neuen Ufern auf um friendly neigbors zu treffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-167" title="Dr. Reiner Düren" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/07/Red_100x205.jpg" alt="Dr. Reiner Düren" width="100" height="205" /></p>
<div id="attachment_198" class="wp-caption alignleft" style="width: 178px"><img class="size-full wp-image-198" title="Abb. 1: Back to the roots" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/07/Blog2_Red-1.jpg" alt="Abb. 1: Back to the roots" width="168" height="200" /><p class="wp-caption-text">Abb. 1: Back to the roots</p></div>
<p>Die Catan-Spiele sind mittlerweile in viele Sprachen übersetzt worden. Zuletzt kamen noch Bulgarisch, Chinesisch und Hebräisch hinzu. Bei Weltmeister­schaften und in der <a href="http://www.playcatan.de/" target="_blank">Catan Online Welt</a> treffen sich inzwischen Spieler aus aller Welt um gemeinsam die kleine <em>Isla</em> zu besiedeln. Sie brechen von dort mit ihren <em>naves</em> zu neuen Ufern auf um <em>friendly neigbors</em> zu treffen oder  gar die sagenhaften Länder <em>El Dorado</em> und <em>Catlantis</em> zu finden.</p>
<table style="padding:5px; margin:10px; border:2px solid green;" border="0" align="right">
<tbody>
<tr>
<th>Schaf</th>
</tr>
<tr>
<td>la oveja (Spanisch)</td>
</tr>
<tr>
<td>sheep (Englisch)</td>
</tr>
<tr>
<td>Schaap (Niederländisch)</td>
</tr>
<tr>
<td>mouton (Französisch)</td>
</tr>
<tr>
<td>får (Schwedisch)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Sie trotzen <em>sjörövare</em> und <em>struikrover</em>, gründen <em>osada</em> und bauen diese zu <em>πόλεις</em> aus oder schicken sich mit <em>рыцарь</em>-Karten den <em>salteador</em> auf den Hals. Nicht immer hat man dazu die passenden <em>råvarar</em>, aber der Mitspieler hat sie evtl. im Überfluss. Dann gilt es mit ihm zu handeln. Damit all dieses nicht an babylonischen Sprachschwierigkeiten scheitert, habe ich 2001 damit begonnen ein kleines catanisches Wörterbuch zu erstellen. In diesem sind die wichtigsten Begriffe aus Catan in mehreren Sprachen zusammengestellt.</p>
<table style="padding:5px; margin:10px; border:2px solid orange;" border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<th>Längste Handelsstraße</th>
</tr>
<tr>
<td>Längste Handesstrooß (Kölsch)</td>
</tr>
<tr>
<td>Längschti Handelsstrass (Züricherisch)</td>
</tr>
<tr>
<td>Gräßte Strossn (Niederösterreichisch)</td>
</tr>
<tr>
<td>Di längste Strossn (Grazer-Steirisch)</td>
</tr>
<tr>
<td>Laengschde Handelsstroo (Schwäbisch)</td>
</tr>
<tr>
<td>Längsten Handelsstrooss (Luxemburgisch)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>So kann man z.B. Erfahren, dass <em>Amarillo</em> nicht nur eine Stadt in Texas ist, sondern auch das spanische  Wort für “gelb”, oder dass der Nie­der­länder möglichst viele <em>Overwinnings­punten</em> machen möchte. Aber auch die Spieler aus verschiedenen deutsch­sprachigen Regionen, die zwar wissen dass Getreide auch als Hafer, Korn, Stroh und Weizen bezeichnet wird, haben dann weniger Probleme wenn sie mit Bezeichnungen wie <em>Strüh</em>, <em>Chorn</em>, <em>Kornföd</em>, <em>Gmüseföd</em>, <em>Woize</em>, <em>Käeren</em>, <em>Fruucht</em>, <em>Huewer</em> oder <em>Stréih</em> konfrontiert werden wenn sie mit Kölnern, Luxemburgern, Schwaben, Zürichern oder Grazern zusammen spielen. Und wenn Sie dann ein Niederländer nach dem <em>dobbel­steen</em> fragt, wissen Sie, dass er kein Lehm möchte, sondern gerne die Würfel hätte um die <em>getallen</em> auf seinem <em>getallenfiche</em> zu <em>dobbelen</em>.</p>
<div id="attachment_197" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-197" title="Abb. 2: Richard der Rächer" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/07/Blog2_Red.jpg" alt="Abb. 2: Richard der Rächer" width="200" height="201" /><p class="wp-caption-text">Abb. 2: Richard der Rächer</p></div>
<p>Geholfen hat mir dabei nicht nur ein Blick in die verschiedensprachigen Anleitungen und die <a href="http://www.profeasy.de/" target="_blank">Prof.Easy-Tutorials</a>, sondern auch der Kontakt mit Spielern aus anderen Ländern und Regionen in den Catan-Foren, z.B. bei <a href="http://www.siedeln.de/" target="_blank">www.siedeln.de</a>. Noch ist dieses Wörterbuch nicht vollständig, daher sind weitere Übersetzungen willkommen. Zu finden ist es als Excel-Datei im Download-Bereich auf meiner Webseite <a href="http://www.redpiranha.de/" target="_blank">www.redpiranha.de</a>.</p>
<p>Aber auch die Karten­spieler aus verschiedenen Ländern treten mittlerweile gegeneinander an. Bereits dreimal kam es online zu Länderspielen zwischen deutschen und niederlän­di­schen Spielern.</p>
<table style="padding:5px; margin:10px; border:2px solid purple;" border="0" align="left">
<tbody>
<tr>
<th>Tanz der Einhörner</th>
</tr>
<tr>
<td>Eenhoorndans (niederländisch)</td>
</tr>
<tr>
<td>Dance of the Unicorns (englisch)</td>
</tr>
<tr>
<td>Yksisarvinen Tanssi (finnisch)</td>
</tr>
<tr>
<td>Danse des Licornes (französisch)</td>
</tr>
<tr>
<td>Dansa di Licorni (italienisch)</td>
</tr>
<tr>
<td>Danza de los Unicornios (spanisch)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Bei über 200 Karten kann die Verwirrung da schon mal groß sein wenn wenn ein Nieder­länder seine <em>Reistoneel</em> ver­setzen möchte. Dabei will er doch lediglich seine <em>Volksopinie</em> verbessern. Und der Italiener, der seine <em>Fortezza dei Briganti</em> in der <em>ciudad</em> des Spaniers unterbringen möchte, beabsichtigt nur dessen <em>puntos de comercio</em> zu reduzieren. So mancher Tscheche mag sogar <em>Franz Krasavec</em> (nicht verwandt mit Franz Voh­win­kel, dem Zeichner der Catan-Karten) eingesetzt haben um damit gegen einen Finnen im <em>Turnajaiset</em> zu gewinnen. Denn nicht nur die Bezeichnungen der Gebäude und Einheiten wurde übersetzt, sondern auch viele Eigennamen und Attribute der Ritter und der auf den Aktionskarten abge­bildeten Personen. Da wurde dann aus Bodo der <em>Bertus</em>, einem Flinken ein <em>Vif</em> und aus einem Säufer ein <em>Assetato</em>. Und wenn der Ungar einen <em>Idõutazás</em> macht, dann muss der Slowake schon mal auf ein <em>Úspešný rok</em> ver­zich­ten.</p>
<p>Neben den offiziellen Übersetzungen aus den Regel­heften, habe ich mir viele durch Studium der fremd­sprachigen Wikipedia-Seiten zusammen gesucht.</p>
<p>Auch die Liste der Kartenübersetzungen ist auf meiner Webseite zu finden, und Hilfe bei der Vervollständigung ist willkommen:<a href="http://www.redpiranha.de/Download/Catan-Karten.html" target="_blank"></p>
<p>http://www.redpiranha.de/Download/Catan-Karten.html</a></p>
<p><em>Dr. Reiner Düren</em></p>
<p><a href="http://blog.catan.de/?ibsa=share&id=190" id="share-link-">Share</a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Guten Tag, ich bin Producer &#8230;</title>
		<link>http://blog.catan.de/2009/07/guten-tag-producer/</link>
		<comments>http://blog.catan.de/2009/07/guten-tag-producer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 10:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Arnd Beenen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Arnd Beenen]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[Brettspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Catan]]></category>
		<category><![CDATA[Producer]]></category>
		<category><![CDATA[Siedler]]></category>
		<category><![CDATA[Siedler von Catan]]></category>

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		<description><![CDATA[Guido hat sich in seinem Blog-Beitrag ja bereits über die Herausforderung geäußert, beim Kennenlernen über seinen Arbeitsplatz zu sprechen. Ich kann das natürlich gut nachvollziehen, denn mir geht es ja genauso. Als verschärfte Variante kann ich dann als nächstes erklären, was denn nun meine Funktion in dieser Firma ist, denn Spieleautor bin ich ja scheinbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-9" title="Arnd Beenen" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/06/Arnd_100x205.jpg" alt="Arnd Beenen" width="100" height="205" />Guido hat sich <a href="http://blog.catan.de/2009/06/womit-verdienen-sie-ihren-lebensunterhalt/">in seinem Blog-Beitrag</a> ja bereits über die Herausforderung geäußert, beim Kennenlernen über seinen Arbeitsplatz zu sprechen. Ich kann das natürlich gut nachvollziehen, denn mir geht es ja genauso. Als verschärfte Variante kann ich dann als nächstes erklären, was denn nun meine Funktion in dieser Firma ist, denn Spieleautor bin ich ja scheinbar nicht, auch wenn ich in den ersten Sekunden ehrlicherweise die anerkennenden Blicke des Gegenübers genieße, bis ich sage: &#8220;Nee, erfunden hat es mein Chef.&#8221;</p>
<p>Nun, ich bin Producer. Alles klar? Nein, meistens eigentlich nicht. Und ich kann das auch durchaus nachvollziehen, denn den Begriff &#8220;Producer&#8221; kennt man bestenfalls aus dem Filmgeschäft und dort hat er einige Mythen gebildet.<br />
&#8220;Du bist also der Jerry Bruckheimer der Brettspiele, was?&#8221; Nein, nicht wirklich, aber die Tätigkeiten eines Producers sind in jeder Branche durchaus vergleichbar. Ich will meinen ersten Blog-Beitrag mal dazu nutzen, etwas Einblicke in meine Arbeit und damit auch in die Arbeit hinter den Kulissen der Catan GmbH zu geben.</p>
<p>Die Catan GmbH, um dies vorab zu erklären, hat keine Büros im herkömmlichen Sinne. Es gibt natürlich unser &#8220;Hauptquartier&#8221; bei Klaus in Rossdorf, aber grundsätzlich arbeitet jeder von uns quasi &#8220;zu Hause&#8221;. Das hat den Vorteil, dass ich mich in der wundervollen Stadt Hamburg niederlassen konnte und dank Internet mit Klaus und meinen Kollegen so zusammenarbeiten kann, als säßen wir gemeinsam in einem Gebäude. Gut, die Kaffeepausen sind etwas einsamer, aber das ist zu verschmerzen. Im Durchschnitt treffen wir uns zudem einmal im Monat in Rossdorf, um aktuelle Projekte zu besprechen, Prototypen zu testen und über zukünftige Planungen zu diskutieren.</p>
<div id="attachment_160" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-160" title="Catan-Runde: Gero, Arnd und Guido (v.l.n.r.)" src="http://blog.catan.de/wp-content/uploads/2009/07/catan_runde_400.jpg" alt="Catan-Runde: Gero, Arnd und Guido (v.l.n.r.)" width="400" height="201" /><p class="wp-caption-text">Catan-Runde: Gero, Arnd und Guido (v.l.n.r.)</p></div>
<p>Aber zurück zum Berufsbild des Producers. Ein Producer, und das ist im Filmbusiness durchaus ähnlich, entwickelt und leitet ein Projekt. Im Grunde also ein Projektleiter allerdings mit deutlich mehr Befugnissen und einem &#8220;weiteren Blickfeld&#8221;. Ein Producer plant und koordiniert die einzelnen Aufgaben, welche nötig sind, das Projekt in Gang zu bringen und dann auch durchzuführen. Da wir eine kleine Firma sind, fallen in meinen Aufgabenbereich noch weit mehr Tätigkeiten als dies bei größeren Firmen der Fall ist, die deutlich differenziertere Arbeitsplätze besitzen. So nehme ich zu meiner eigenen Freude u.a. auch an der Entwicklung der Brettspiele von Klaus teil, bin aber in erster Linie für den elektronischen Bereich, also Computerspiele, Onlinewelt, Catanshop etc. zuständig.<br />
Entschließen wir uns, eine Idee umzusetzen, so erarbeiten Klaus und ich zusammen ein Konzept, wobei Ideen und Anmerkungen der Kollegen und User häufig in die Konzeptphase mit einfließen. Mein Job ist es dabei zusätzlich, die Machbarkeit und Kosten im Blick zu halten. Anschließend kümmere ich mich darum, die nötigen Programmierer, Grafiker, Musiker, Texter etc. auszuwählen und für das Projekt anzuheuern. Läuft das Projekt einmal, bin ich die zentrale Koordinierungsstelle und dafür verantwortlich, dass alles im Zeitrahmen und im Budget bleibt.<br />
Da wir neben der Verfolgung unserer eigenen Projekten auch Lizenzen an Dritte vergeben, bin ich im elektronischen Bereich (z.B. Catan für Handy, Nintendo DS, XBOX 360, Playstation 3 etc.) auch für solche Projekte zuständig, handele also die Verträge mit aus, arbeite ggf. am Konzept mit und bin erster Ansprechpartner für den Lizenznehmer.</p>
<p>Tja, und wie sieht so ein Arbeitstag aus? Meine Frau sagte einmal, ich würde doch den ganzen Tag nur telefonieren. Das ist sicherlich übertrieben, aber auch nicht ganz falsch.  Kommunikation (egal ob über Telefon, Skype oder Email) ist so gesehen die Hauptaufgabe meines Berufes. Irgendwo ist immer irgendetwas zu diskutieren, zu klären, anzuordnen, zu vermitteln oder auch zu beschwichtigen. Dabei heißt es aber oft genug, auch selber anzupacken und z.B. Grafiken zu konvertieren, Texte zu schreiben, Tests durchzuführen oder eine Service-Anfrage zu beantworten. Aber das macht den Job auch so abwechslungsreich und deshalb würde ich ihn gegen keinen anderen Job der Welt eintauschen</p>
<p>Und wie wird man so etwas? Nun, ich interessierte mich zwar früh für Brettspiele und insbesondere Fantasy Rollenspiele, dass ich aber mal in der Spieleindustrie landen würde, war nicht unbedingt abgemacht. Nachdem ich mit den ersten Heimcomputern aufgewachsen war, wollte ich damals &#8211; wie so mancher -  &#8220;irgendwas mit Computer&#8221; machen  und studierte daher Wirtschaftsinformatik. Direkt nach dem Studium fragte mich dann ein Freund, ob ich in seiner Computerspielefirma mitmachen wollte, was ich zum Leidwesen meiner Eltern bejahte, auch dem Gedanken verfangen, dass ich später immer noch nach IBM, SAP und Konsorten wechseln könnte. Das war natürlich ein Trugschluss, denn arbeitet man einmal in der Spieleindustrie, ist man meist für die seriöse Welt der Banken und Softwareunternehmen &#8220;verloren&#8221;. Bei der Wahl ob man Spiele produzieren darf, welche (hoffentlich) vielen Menschen Freude bereiten oder aber eine Datenbank für einen Versicherer entwickeln muss, fällt die Entscheidung allerdings meistens leicht aus.<br />
Zu Catan kam ich vor etwa 7 Jahren, nachdem ich Klaus bei einem gemeinsamen Projekt (&#8220;Catan &#8211; Das Kartenspiel für den PC&#8221;) kennengelernt hatte und er mich dann später als ersten Mitarbeiter seiner frisch gegründeten Catan GmbH anheuerte. Mit der Idee einer Onlinewelt für Catan Spieler im Kopf suchte er nach jemandem, der sich um die elektronische Seite Catans kümmern sollte, eben einen Producer. Ich nahm das Angebot gerne an und bereute es nie. Und auch meine Eltern sind mittlerweile mit meiner Berufswahl doch recht zufrieden.</p>
<p><em>Arnd Beenen</em></p>
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